Bericht: Syrien wütend auf den Iran, weil er fast einen Krieg mit Israel ausgelöst hätte

Der iranische General wird von der syrischen Führung gemieden, nachdem sein Handeln beinahe zu einem „unerwünschten regionalen Krieg“ mit Israel und den USA geführt hätte

von Israel Heute Redaktion | | Themen: Syrien
Illustration. Die israelischen Luftangriffe auf Syrien hätten laut einem saudischen Bericht dank des Irans beinahe zu einem ausgewachsenen Krieg geführt. Foto: Abed Rahim Khatib/Flash90

Syrien hat ein ernstes Problem mit dem Iran. Die beiden Nationen sind zwar nach wie vor Verbündete, aber Syrien scheint es jetzt zu bereuen, dass es den Iran eingeladen hat, bei der Niederschlagung des seit langem andauernden Aufstands im Lande zu helfen.

Der Iran hat in Syriens jahrzehntelangem Bürgerkrieg eine wichtige Rolle gespielt, und seine Präsenz ist wahrscheinlich der wichtigste Faktor, der Diktator Bashar Assad auf dem Thron gehalten hat. Aber es gibt keine Zweifel mehr daran, dass der Iran für niemanden außer sich selbst arbeitet.

Nach Angaben des saudischen Nachrichtensenders Al-Hadath hat der Iran wiederholt gegen die vom syrischen Regime aufgestellten Regeln verstoßen, was den Einsatz von Streitkräften und Angriffe auf Dritte wie Israel und amerikanische Streitkräfte betrifft. Das könnte erklären, warum Syriens anderer Verbündeter in diesem Kampf, Russland, bei israelischen Angriffen auf iranische Streitkräfte in Syrien stets ein Auge zugedrückt hat.

Die Situation spitzte sich vor kurzem zu, als Al-Hadath berichtete, dass einer der ranghöchsten iranischen Militärkommandeure im Land von der syrischen Führung gemieden wird.

General Mustafa Javad Ghafari ist der örtliche Befehlshaber der iranischen Quds-Brigaden und wird beschuldigt, beinahe einen „unerwünschten regionalen Krieg“ mit Israel und den US-amerikanischen Streitkräften begonnen zu haben.

Ghafari leitete „eine Reihe von Aktivitäten gegen die Vereinigten Staaten und Israel, die beinahe zum Eintritt Syriens in einen unerwünschten regionalen Krieg geführt hätten, einschließlich des Angriffs auf amerikanische Ziele in Syrien am 20. Oktober durch vom Iran unterstützte Milizen“, berichtete das saudische Netzwerk.

Der General gab auch offen zu, dass sich iranische Waffen in Gebieten befinden, wo sie nicht sein sollten, nachdem sie von Israel bombardiert worden waren.

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