Teil 5 unserer Serie über SAR-EL
Der Angriff der Hamas auf israelisches Gebiet, mit brutalen Terrorakten gegen Zivilisten, markierte nicht nur den Beginn eines neuen Kriegs, sondern auch den größten Reservisten-Einsatz in der Geschichte Israels. Über 300.000 Menschen wurden in wenigen Tagen einberufen. Das ökonomische, soziale und logistische Gleichgewicht des Landes geriet ins Wanken.
Und SAR-EL trat hervor – unspektakulär, aber entschlossen und wirksam. Inmitten dieses nationalen Kraftakts wurde das Freiwilligen-Programm zum tragenden Pfeiler der zivilen Heimatfront.
Neue Einsatzorte, neue Aufgaben
Nach dem 7. Oktober 2023 geriet auch bei SAR-EL vieles aus dem Takt. Während das Land im Zustand akuter Alarmbereitschaft war und weite Teile der Gesellschaft unter Hochdruck agierten, entstanden überall improvisierte Strukturen. Die Einsätze der Freiwilligen verlagerten sich – räumlich wie inhaltlich – weit über das hinaus, was bis dahin üblich gewesen war.
Statt Lagerhallen und Werkstätten auf regulären Militärbasen arbeiteten viele Teams plötzlich in leerstehenden Schulen, Sporthallen, Kellerräumen oder auf Parkplätzen hinter Hotels. An manchen Orten wurden Garagen zu...
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