Video: Ayala Shapira spricht im Europäischen Parlament (Ynet)
Im Dezember 2014 warf ein Terrorist ein Molotov-Cocktail auf das Auto der Familie Shapira, in dem der Vater Avner und seine Tochter Ayla sassen. Während der Vater nur leicht verletzt wurde, erlitt die damals 11-jährige Ayala schwerste und lebensgefährliche Verbrennungen am ganzen Körper. Sie wurde mehrere Monate lang im Krankenhaus behandelt, bis sie wieder nachhause kommen konnte und muss sich auch heute noch regelmäßigen Behandlungen unterziehen. Nach draußen geht sie nur mit einer Schutzmaske. Ihre Verletzung und das Trauma werden sie ihr ganzes Leben lang begleiten.
Das Militärgericht hat jetzt das Urteil des Terroristen verkündet. Er muss für 18 Jahre ins Gefängnis. Für die Mutter von Ayala, Ruth, ist das nicht genug. Er müsse so leiden , wie ihre Tochter ihr ganzes Leben zu leiden habe, sagte sie in einem Interview nach der Urteilsverkündung.
Trotz der schweren Verbrennung ging die Genesung Ayalas überraschend schnell voran. Im März sprach sie im Europäischen Parlament (siehe Artikel). Sie erzählte ihre Geschichte, von ihren acht Monaten im Krankenhaus und warnte das Europäische Parlament, das viele europäische Hilfsgelder für weitere Terroranschläge genutzt würden.
Der Vorsitzende des Landkreises Samaria Yossi Dagan äußerte sich ebenfalls zu dem Urteil: “Die Strafe ist lächerlich und beleidigend. Ein Terrorist wie dieser sollte sein Leben hinter Schloss und Riegel beenden. Wir können nur hoffen, dass er nicht vorzeitig aus der Haft entlassen werden wird im Rahmen irgendeines Gefangenenaustausches oder dass seine er seine Haft wie als Student in einer Universität verbringen wird.”




