Die Israelische Armee (IDF) bereitet sich darauf vor, rund 100.000 Reservisten aufzunehmen, und erhöht im Rahmen der Operation „Brüllender Löwe“ ihre Einsatzbereitschaft in sämtlichen Einsatzgebieten.
Im Nordkommando wurde eine deutliche Verstärkung der Armee sowie der defensiven und offensiven Komponenten im gesamten Sektor vorgenommen. Die Truppen wurden an allen Stützpunkten entlang der Grenze sowie im Sicherheitsraum in Südsyrien und im Libanon aufgestockt. In den Ortschaften der Region wurden Lagezentren eingerichtet, um ein aktuelles Lagebild zu erstellen und schnelle Entscheidungen vor Ort zu ermöglichen. Ziel ist es, die Sicherheit der Bewohner von Galiläa und den Golanhöhen zu gewährleisten.

Auch das Zentralkommando verstärkt seine Kräfte und konzentriert seine Anstrengungen auf offensive Maßnahmen zur Terrorbekämpfung. Zusätzlich wurde die Armee in den Gemeinden des Einsatzgebiets, entlang der Ostgrenze sowie im Nahtbereich verstärkt, unterstützt von Schnellreaktionseinheiten. Dabei wird ein kontinuierlicher Kontakt mit den zuständigen regionalen Behörden aufrechterhalten.
Im Südkommando setzen die Streitkräfte ihre Operationen fort und sichern weiterhin den Bereich der sogenannten „Gelben Linie“ im Gazastreifen. Parallel dazu wurden die Kräfte entlang der westlichen und östlichen Grenze verstärkt, um die Bewohner des Südens, der Arava, von Eilat und des westlichen Negev zu schützen. In den Ortschaften nahe des Grenzzauns wurden lokale Verteidigungseinheiten aktiviert.
Die IDF betont, dass sie umfassend vorbereitet seien und den Reservisten sämtliche notwendigen logistischen Mittel zur Verfügung stellen würden, um unter bestmöglichen Bedingungen operieren zu können.
Außenminister Gideon Sa’ar führte unterdessen eine Online-Lagebesprechung mit Israels Botschaftern weltweit durch. Thema waren die diplomatische Situation sowie Leitlinien für die internationale Öffentlichkeitsarbeit Israels. Zudem informierte Sa’ar die Diplomaten über die aktuelle Sicherheitslage.

In seinen Worten erklärte der Außenminister:
„Ziel des Krieges ist die langfristige Beseitigung der existenziellen Bedrohungen für den Staat Israel. Solange das derzeitige Regime im Iran besteht, kann dieses Ziel nicht erreicht werden. Das mörderische Regime im Iran ist weiterhin der Zerstörung des Staates Israel verpflichtet und hat nichts an seiner Strategie geändert – weder in Bezug auf seine Absicht, Nuklearwaffen zu erlangen, noch hinsichtlich der massiven Produktion von Langstrecken-Boden-Boden-Raketen oder seiner Strategie, Terror-Proxyorganisationen rund um Israel einzusetzen.
Die Hisbollah hat allein seit dem Waffenstillstand mehr als eine Milliarde Dollar erhalten, und die Hamas bekam im vergangenen Jahr mehr finanzielle Mittel als vor dem Krieg. Das übergeordnete Ziel des Regimes bleibt die Vernichtung des Staates Israel.
Zugleich hat das iranische Regime daran gearbeitet, sein Atomprojekt sowie die Produktion ballistischer Raketen tief unter die Erde zu verlagern – in einen Bereich, in dem weder wir noch die Amerikaner sie aus der Luft hätten treffen können.
Gemeinsam mit den brutal niedergeschlagenen Protesten im Iran führte uns dies zu der Schlussfolgerung, dass gehandelt werden muss – und dass jetzt der Zeitpunkt zum Handeln ist.
Diese Entscheidung wurde vom Sicherheitskabinett einstimmig getroffen, auf Empfehlung sämtlicher israelischer Sicherheitsorgane – Mossad, Schin Bet, Nationaler Sicherheitsrat und IDF – ohne jede Ausnahme.“





Und viele Ultra-Orthodoxe Schüler sitzen weiter in ihren Studierzimmern und studieren die Thora, weil sie nicht erkennen, dass diese sich gerade vor unseren Augen erfüllt. Aber sie wollen sich daran nicht beteiligen, denn sie wollen kein Werkzeug Gottes zum Heil des eigenen Volkes sein.