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MitgliederDer Löwe und der Adler wechseln ihre Strategie

Alle diskutieren über Donald Trump und seinen Schritt gegenüber Venezuela. In Wahrheit geht es nicht um Drogen, nicht um Terror und nicht um Öl, zumindest nicht so, wie die meisten glauben. Der Kern der Sache wird verfehlt.

Illustration: Adobe Stock

Venezuela verfügt über die größten nachgewiesenen Ölreserven der Welt, über 300 Milliarden Barrel, mit einem geschätzten Wert von rund 17 Billionen Dollar. Doch der entscheidende Punkt ist ein anderer. Die USA brauchen dieses Öl nicht. China hingegen schon.

China kauft fast 90 Prozent des venezolanischen Rohöls, nahezu das gesamte Öl aus dem Iran und einen erheblichen Teil der Exporte aus Russland. Trump verstand etwas, das viele Politiker ignorieren: Macht entsteht nicht durch den Besitz von Energie, sondern durch die Kontrolle darüber, wer Zugang zu ihr hat. Wird Venezuela destabilisiert und gleichzeitig Druck auf Iran ausgeübt, verliert China schlagartig rund 70 Prozent seiner nicht von den USA regulierten Ölversorgung. Die Aktion sendet ein klares Signal an Beijing, dass es in der westlichen Hemisphäre keinen Platz für eine rivalisierende Großmacht gibt.

Und wisst ihr was? Das bedeutet unter anderem auch kein Treibstoff für einen Taiwan-Krieg, keine Energie für KI-Dominanz, keine realistische Grundlage für eine BRICS-Währung, die den Dollar ersetzen könnte. Kein Schuss. Kein formeller Krieg. Nur Hebelwirkung. Wie Marco Rubio es formulierte: Die USA brauchen venezolanisches Öl...

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Patrick Callahan

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6 Kommentare zu “Der Löwe und der Adler wechseln ihre Strategie”

  1. Christian Vogel sagt:

    Danke, Aviel, für diese mutige und meines Erachtens zutreffende Einschätzung. Hoffen wir, dass sowohl Israel wie die USA unter der jeweiligen aktuellen Regierung diese Haltung weiter ausbauen und stabilieren können, bevor aus innenpolitischen Gründen allenfalls ein Regierungswechsel stattfindet. Letzteres könnte durchaus zu einer militanten Gegenbewegung derjenigen führen, die sich durch die aktuelle Entwicklung in die Ecke gedrängt sehen.

    Ob der Einfluss Europas „nicht wegen mangelnder Werte, sonder wegen fehlender Handlungsfähigkeit“ schwindet, wäre zu diskutieren. Meines Erachtens dürften die Gründe für die Handlungsunfähigkeit gerade in diesen „Werten“ Europas zu suchen sein: Alles muss Platz haben, klarer Stellungsbezug wird als Ausgrenzung deklariert, Ideologie wird höher gewertet als ein gesunder, finanzieller Staatshaushalt und eine erfolgreiche Industrie, die politischen Kräfte lähmen sich gegenseitig. Dies wird nicht nur als Ohnmacht wahrgenommen, sondern IST Ohnmacht. Und in dieser Situation sehen sich die rasant wachsenden EU-Institutionen zunehmend als Lückenfüller und machen dissidente Stimmen mundtot.

    In einer Welt, in der eine zunehmende Anzahl Nationen mit Waffen aufgerüstet sind, die jede noch so entfernte Ecke der Welt erreichen können, stellt sich die Frage, ob sich nicht schon bald einige andere potente „Wildtiere“ in die Arena begeben. – Setzen wir unsere Hoffnung auf DEN „Löwen von Juda“.

  2. Johannes Becher sagt:

    Europa vorschnell abzuschreiben, dazu die NATO, halte ich für falsch.

  3. Andrew Manner sagt:

    Mit dem Unterschied, daß Israel von Anfang an im AT und auch nach der Neugründung 1948 immer bedroht wurde und agieren MUSSTE!
    Wenn Europa bedrängt wird und sei es “ nur das Baltikum“ MÜSSEN wir auch agieren!!!
    Aber hat Europa einen Churchill, der es verteidigt bzw. den Feind aus Russland besiegt?!

  4. igopub sagt:

    Ich sehe auch den Werteverfall, Passivität, Propagandaeinfluss, auch unter Christen, und allgemein wachsende das Christentum verneinde Bewegungen, Haltungen, Religionen.. auch als Gefahr an.

  5. Susanne Bogenmann sagt:

    Danke lieber Aviel! Mutiges und klares Statement, das ich sehr begrüsse! Susanne

  6. Matthias Pletz sagt:

    Sorry Aviel, widerspruch zu: Der „Löwe Juda“ und der „Adler Washingtons“ agieren als moderne Vollstrecker einer Ordnung…….
    Die Ordnung des einen und ewigen Gottes sieht es anders vor: Jesaja 60, 10-12: [Höre Zion]: „Fremde werden deine Mauern bauen, und ihre Könige werden dir dienen. Denn in meinem Zorn habe ich dich geschlagen, aber in meiner Gnade erbarme ich mich über dich. Deine Tore sollen stets offen stehen ……..Denn welche Völker oder Königreiche dir nicht dienen wollen, die sollen umkommen und die Völker verwüstet werden.
    Der „Löwe Juda“ wird alleine als Vollstrecker, Gestalter und Herrscher einer Ordnung des Friedens und der Gerechtigkeit agieren.
    Die „America first“ Diplomatie von Herrn Trump steht dazu in völligem Widerspruch. Im Tausendjährigen Reich gilt „Israel first“, und auch die Amerikaner müssen und werden dies akzeptieren. Denn der König aller Könige wird der König Israels sein!
    Dementsprechend auch 3. Mose 11, 13:  Und diese sollt ihr verabscheuen unter den Vögeln,….denn ein Gräuel sind sie: den Adler, …….
    Matitjahu

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