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MitgliederDer Tempelberg, die Juden, Christen und Moslems

Israels Verbindung mit dem Tempel, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, kann nicht unterbrochen werden

Blick auf den Felsendom und die Altstadt von Jerusalem, vom Ölberg aus gesehen. Foto von Jamal Awad/Flash90

In der Bibel werden nur drei Orte erwähnt, die gegen Geld gekauft wurden. Das von Abraham gekaufte Machpela-Feld in Hebron, das Feld bei Sichem, das Jakob erworben hat und wo Joseph begraben wurde, und der Berg Morija mit der Tenne Ornans, die David kaufte. Der Tempel, den Salomo auf dem Berg Morija errichtete, stand knapp vierhundert Jahre. Er wurde 586 v. Chr. von Nebukadnezar zerstört. Obwohl nur wenig über ihn bekannt ist, hat der Erste Tempel große Bedeutung.  

Das überaus reichhaltige und wertvolle Baumaterial, das David für das Haus Gottes ansammelte, und die Pracht, mit der der Bau vom Sohn verwirklicht wurde, zeigt, dass von Anfang an die Wohlfahrt des Tempels mit der Wohlfahrt des Volkes Israel verknüpft war. Auf die Zerstörung des Ersten wie des Zweiten...

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Patrick Callahan

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Ein Kommentar zu “Der Tempelberg, die Juden, Christen und Moslems”

  1. jotfried sagt:

    Wie ist es mit ein bisschen medialem Rückenwind für diesen Beitrag ?

    Jürgen Friedrich sagt:
    Für Leute, die den Islam neben jüdischem Zionismus und dem christlichen Glauben als „Abrahamitische Religion“ schätzen, bietet sich ein Brückenschlag an zum Ausgleich von unversöhnlich scheinenden Gegensätzen. Dazu taugt ein Blick auf Musik – als geistiges Ereignis :

    Musik problematisiert nicht. Sie bringt uns unmittelbar zu uns selbst. Allen Alltagssorgen, Problemen und Krisen zum Trotz lässt sie uns teilhaben an etwas, was man „Harmonie der Welt“ nennen könnte. Ohne den Kontrapunkt einer Gewissheit, wozu – und vor allem dass – wir auf der Welt zu etwas gut sind, wären wechselnde Tonarten und Trugschlüsse im Leben nicht zu bestehen. „In einer andächtigen Musik ist allezeit Gott mit seiner Gnadengegenwart dabei“, so nannte es Bach einmal.

    Gereimt :
    Gott schuf Menschen sich als Noten
    für seine Meister-Partitur
    und lässt uns spielen seine Boten,
    mal in Moll und mal in Dur.

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