Das hat sich jedoch größtenteils als falsch erwiesen. Die Region hat viel größere Probleme, mit denen sie fertig werden muss.
In Israel fragt man sich eher, ob Washington die Aussage Trumps später einmal benutzen werde, um weitere Konzessionen im sogenannten Friedensprozess zu erzwingen. Trump sieht sich selbst als guten Deal-Maker, und diese Jerusalem-Geste scheint perfekt für einen Tauschhandel geeignet, um den unmöglichen Frieden doch noch zu erzwingen.
Nach dem Jahreswechsel beschwerte sich Trump auf seiner Lieblingsplattform Twitter über Pakistan und die Palästinensische Autonomiebehörde, diese seien undankbare Empfänger umfangreicher Finanzhilfen. Mitten in seinem digitalen Wutausbruch fand sich eine Zeile, die das Interesse der Israelis weckte: „Wir haben Jerusalem, den schwierigsten Faktor der Verhandlungen, vom Tisch genommen, aber dafür müsste Israel mehr zahlen“, schrieb der Präsident.
Glücklicherweise erkennt Trump, dass die Palästinensische Autonomiebehörde kein ehrlicher Friedenspartner ist (wie es im Rest seines Tweets zum Ausdruck kam) und dass Israel Als US-Präsident Trump öffentlich und offiziell Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannte, wurde dieser Schritt von der internationalen Gemeinschaft als gefährliche Entscheidung verurteilt,...
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