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MitgliederVorbestimmung oder Freier Wille: Haben wir die Wahl?

Im ersten Teil dieser 2-teiligen Serie erörtert Dr. Nerel, ein Historiker der modernen Bewegung der jüdischen Yeshua-Gläubigen, den Einfluss dieser entscheidenden Frage auf israelische Gläubige.

Foto: Creative Commons

Eines der kontroversesten Themen, das unter den messianisch-jüdischen Jeschua-Gläubigen in Israel und den Bibelgläubigen auf der ganzen Welt diskutiert wird, ist die Idee einer Vorherbestimmung (Prädestination). Diese Theologie, die oft als „einmal gerettet, immer gerettet“ bezeichnet wird, lehrt, dass alles, was geschieht, göttlich vorherbestimmt ist, insbesondere im Hinblick auf die ewige Errettung.

Nach dieser Interpretation ist die einzig mögliche Schlussfolgerung, dass diejenigen, die nicht zur ewigen Errettung vorherbestimmt waren, ewig verdammt sind und sie nichts dagegen tun können. Es scheint daher, dass nicht alle Menschen gleich sind – einige sind auserwählt, andere nicht. Sie unterscheiden sich schon von Geburt an voneinander.

 

Missionarische Bedeutung

Die Doktrin der Prädestination unter den israelisch-messianischen Juden wurde von protestantischen Missionaren vor allem aus Europa und Amerika importiert. Diese verbreiteten sie systematisch sowohl unter arabischen als auch jüdischen Jesus-Gläubigen.

Nachdem einige messianischen Juden mit der Prädestinationstheologie indoktriniert worden waren, insbesondere in...

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Patrick Callahan

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