„Während der Visite des saudischen Thronfolgers Mohammed bin Salman in Großbritannien trafen seine Berater mit einer israelischen Delegation zusammen und besprachen eine mögliche Normalisierung in der Region. Diese soll im Rahmen von Trumps Jahrhundertdeal zustande kommen.“ So berichtete in der ersten Märzwoche die arabische Webseite Al Arabi Al Jadeed in London. Zeitgleich haben laut i24NEWS zwei arabische Länder Palästinenserchef Mahmud Abbas nahegelegt, den amerikanischen Jahrhundertdeal zu akzeptieren, ansonsten solle er zurücktreten. Auch Hamasführern, die kürzlich in Kairo waren, wurde von Beratern des ägyptischen Präsidenten Fatah al-Sissi klargemacht, dass auch sie dem Jahrhundertdeal beitreten sollten.
Für einen gelungenen Jahrhundertdeal, so bezeichnet der amerikanische Präsident Donald Trump seinen Friedensvorschlag zwischen Israel und den Palästinensern, haben die Amerikaner Saudi-Arabien Mega-Investments versprochen. Das macht den jungen Thronfolger zum führenden Vermittler im israelisch-palästinensischen Friedensplan. In verschiedenen Kreisen in Jerusalem geht man davon aus, dass mit Trumps Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels sich wiederum Israel dazu verpflichtet hat, dafür einen Palästinenserstaat zu akzeptieren.
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