Die Flottille wurde von der „Freedom Flotilla Coalition“ organisiert. Sie legte in mehreren europäischen Häfen an, um bei Aktionen mitzuwirken, die den palästinensischen „Marsch der Rückkehr“ unterstützten. Gemeint ist eine Rückkehr palästinensischer Flüchtlinge und ihrer Nachkommen in das ehemalige Mandatsgebiet vor 1948. Die gewaltsamen Proteste eskalieren seit dem 30. März an der Grenze zwischen dem Gazastreifen und Israel.
Aktivisten aus aller Herren Länder, darunter aus Italien, Spanien, der Türkei, Südafrika, Norwegen und Schweden, schlossen sich der Flottille an, um auf die Situation in Gaza aufmerksam zu machen und die internationale Gemeinschaft zu drängen, etwas zu unternehmen. „Wir sind auf einer gewaltlosen Mission, haben keine Waffen. Wir wollen lediglich den Palästinensern und besonders den Menschen in Gaza einen Hoffnungsschimmer vermitteln“, betonte Zohar Chamberlain-Regev, eine spanisch-israelische Aktivistin an Bord der Al-Awda (arab. für „Rückkehr“).
Zohar hat viele Jahre in Israel gelebt. Sie habe dort die «Ungerechtigkeit gesehen, die den Palästinensern durch die israelische Regierung» widerfahre. „Nach der Operation Gegossenes Blei (2008) habe ich mich in Kairo mit 400...
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