In der israelischen Armee leisten einige Soldaten aus diesen Ländern ihren Armeedienst ab. Für sie war Thanksgiving einsam, hätten sie doch gern daheim mit ihren Familien den traditionellen Truthahn verzehrt.
Dabei sind es gerade die Soldaten aus dem Ausland, denen besonderer Dank gebührt. Deshalb wurden für die Soldaten zwei Thanksgiving-Veranstaltungen in Tel Aviv organisiert, die sie zwar nicht mit ihren Angehörigen, aber mit einer viel größeren Familie aus Soldaten und Unterstützern feiern konnten.
Nicht nur konnten sich die an schmale Verpflegung gewöhnten Soldaten einmal an gutem Essen laben, sie hatten zudem die Gelegenheit, Kameraden, die in derselben Situation sind, kennenzulernen. So entstanden über verschiedene Einheiten der Armee hinweg neue Freundschaften.
Zurzeit dienen in der israelischen Armee etwa 6300 Soldaten ohne Anhang. Viele von ihnen kommen aus Nordamerika. Ob jemand nach dem freiwilligen Armeedienst in Israel bleibt, hängt nicht zuletzt von seinen sozialen Kontakten ab.




