Die Werke des israelischen Künstlers, der als Begründer und führender Vertreter der kinetischen Kunst gilt, wurden schon in den berühmtesten Kunstmuseen der Welt ausgestellt, darunter Guggenheim, Moma und Pompidou. Ab sofort gibt es nun auch in Israel in seinem Geburtsort ein Museum, das sich allein dem 90-jährigen Künstler widmet. Agam selbst und die Stadt haben sich mit dem Projekt zum Ziel gesetzt, hier ein Zentrum der künstlerischen Philosophie Agams zu schaffen. Agam, geboren als Yaacov Gipstein, ist der Sohn eines streng religiösen Rabbiners und Kabbalisten. Von 1946 bis 1949 studierte er Bildende Kunst an der Jerusalemer Bezalel Kunstakademie (gegenüber der Israel Heute Redaktion) und ab 1949 in der Schweiz, in Zürich an der Kunstgewerbeschule bei Johannes Itten.




