Seit August 2016 kommen Kinder aus der Region Quneitra, gleich hinter der Grenze. Sie werden in Krankenhäuser in Safed und Naharija gebracht.
Das Hilfsteam nennt sich Amaliah. Man koordiniert die Transporte mit der israelischen Armee und mit Beamten im syrischen Gebiet. Seit die israelische Regierung dieses Verfahren genehmigt hat, wurden bereits 2500 verletzte syrische Kinder behandelt. Manche werden von ihren Eltern begleitet. Sie werden ambulant, manchmal aber auch mehrere Tage lang stationär behandelt. Dann werden sie mit Hilfspaketen im Gepäck wieder zurück nach Syrien gebracht.
Der israelische Geschäftsmann Moti Kahana ist Leiter von Amaliah: „Diese Kinder haben noch nie ein Krankenhaus gesehen. Wir haben eine Möglichkeit geschaffen, diese Kinder zu retten. Es ist schwierig, jahrzehntelangen Hass auszulöschen. Aber wir müssen zumindest zeigen, wer wir wirklich sind. Wir können stolz darauf sein, dass unser Land Dinge tut, die kein anderes tun würde.”
Die Gruppe hofft auf eine „sichere Zone” in Grenznähe,...
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