Eine Lösung für den Konflikt um den jüdischen Tempelberg in Jerusalem sieht er nicht. Dennoch meint Rechtsanwalt Dr. Samuel Berkowitz, dass Israel mit den Palästinensern darüber sprechen sollte: „Was die Gemüter von Moslems schlagartig erhitzt, ist die empfundene Gefahr einer angeblich drohenden Zerstörung der Moscheen auf dem Tempelplatz durch die Juden.“ Der Jerusalemer Experte für Heilige Stätten erinnerte im Gespräch mit Chefredakteur Aviel Schneider daran, dass die renommierte Harvard-Universität bereits vor 35 Jahren ein mögliches Szenario für einen Dritten Weltkrieg vorstellte. Demnach kamen Wissenschaftler zum Schluss, dass ein 3. Weltkrieg wegen des Streits um den Tempelberg ausbrechen werde. „Ich nehme diese Annahme sehr ernst, denn die Moslems sind Weltmeister darin, Aufstände anzuzetteln.“ Seit über 30 Jahren erforscht der 70-Jährige den Jerusalemer Konflikt, schrieb bereits etliche Bücher darüber, darunter „Wie schrecklich ist diese Stätte! – Ma Nora ha Makom ha seh! (מה נורא המקום הזה) “ (1. Mose 28,17, oft mit „heilig“ oder „herrlich“ übersetzt). Berkowitz gibt zu, dass Israel mehr für die arabische Bevölkerung in Jerusalem tun könnte, was aber den Konflikt nicht lösen würde. Seine Schlussbemerkung wäre auch eine gute Überschrift: „Es ist...
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