Bei Kanalarbeiten in der Nähe des Damaskustors kam in einer Tiefe von nur einem Meter ein Bodenmosaik ausder byzantinischen Epoche zum Vorschein. Das 114 mal 80 Zentimeter große Mosaik ist fast vollständig erhalten. Es entstand um 550 n.Chr.
Grabungsleiter David Gellmann spricht von einem archäologischen Wunder: „Das Mosaik gehörte wohl zu einer Pilgerherberge. Die Inschrift erwähnt Kaiser Justinian und einen Priester namens Konstantin, den Gründer des Gebäudes. Konstantin war Abt der NeaKirche, die bei ihrer Fertigstellung im Jahr 543 die größte Kirche Jerusalems war.
Schon damals pilgerten Juden und Christen nach Jerusalem, denn Jerusalem war für beide Religionen eine heilige Stätte.
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