Die meisten Israelis erinnern sich noch an die „Bahad 4” Kaserne, in den 1970er Jahren die größte Ausbildungskaserne der israelischen Armee. Sie befand sich in Bet-El in Samaria und wurde 1995 geräumt. Aber bisher wusste niemand, dass genau dieser Ort eine viel interessantere und tiefergehende Geschichte hat.
Unterhalb des Paradeplatzes stieß man bei Ausgrabungen auf eine große jüdische Siedlung aus der Zeit des Ersten Tempels. Auch in der Zeit der persischen Herrschaft war der Ort bewohnt und wurde in den hellenistischen und hasmonäischen Perioden sogar noch erweitert. Noch zur Zeit der Römer war die Ortschaft jüdisch.
„Die Ergebnisse sind erstaunlich“, berichtete Grabungsleiter Yevgeny Aharonovitch. „Wir fanden Schlüssel für Wohnungstüren und Werkzeuge. Ferner entdeckten wir mehrere Siegel, die die Datierung stützen.“ Sein Kollege Benny Har-Even ergänzte: „Dieser Ort gibt uns Einblick in alle Zeitepochen, die seit dem Ersten Tempel über die Gegend hingweggingen.“
Die antike Ortschaft muss lange verlassen gelegen haben und in byzantinischer Zeit wieder besiedelt worden sein. Dann...
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