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MitgliederPardon, aber ich habe Rabin nicht getötet!

Am 4. November 1995 saß ich in Tel Aviv mit Freunden in einem Café an der Ecke Ibn Gabirol/Zeitlin Straße, etwa 50 Meter vom „Platz der Könige Israels“ entfernt, es war ungefähr Viertel vor Zehn.

YITZHAK RABIN Foto: Miriam Alster/Flash90

 Ich hatte in diesen Tagen das Studium der Politikwissenschaften an der Tel Aviver Universität aufgenommen. Es lag eine Aufbruchstimmung in der Luft, eine fröhliche, freudige Erwartung eines „neuen Anfangs“. Die Gegend war an diesem Abend völlig überlaufen, auf dem Platz drängelten sich die Menschen, die zur von den Linken organisierten „Friedensdemonstration“ wollten. Es gab jede Menge Polizei, Straßensperren, verdecktes Sicherheitspersonal. Plötzlich Schüsse. Ich sprang auf. „Was war das? Habt ihr das auch gehört?“ – „Wahrscheinlich nur ein Kind mit Knallkörpern“, meinte ein Freund. Da wir den Grund für die aufkommende Unruhe nicht kannten, entschieden wir uns, lieber zu gehen. Zu Hause wurde mir dann bewusst, dass sich der Staat Israel für immer verändert hatte.

Die Schüsse, die ich gehört hatte, hatten den Premierminister getötet. Ein politisches Attentat. Der Attentäter Yigal Amir war ein rechtsgerichteter Student, der etwas gegen die Osloer Verträge unternehmen wollte, die zwei Jahre zuvor von Rabin unterzeichnet worden waren.

Rabins Ermordung hat die israelische Gesellschaft entzweit. Die Spaltung zwischen Links und...

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Patrick Callahan

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