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Israel Heute Morgen

Um ganze 15 Grad sind die Temperaturen gestern bei uns in Modiin gefallen. Der Freitag war der bisher heißeste Tag des Jahres. Ein paar Worte über lange Autoschlangen wegen eines wohl überflüssigen Unfalls, neue Verkehrskameras, die auch in das Auto hineinschauen können, Pessach und die Matzen und natürlich das Wetter für heute in Israel.

Guten Morgen liebe Leser!

Um ganze 15 Grad sind die Temperaturen gestern bei uns in Modiin gefallen. Der Freitag war der bisher heißeste Tag des Jahres, das Thermometer zeigte 37 Grad!. Gestern früh war dann wohl der Hitze nichts mehr zu spüren, der Himmel war grau und es war sehr diesig, ich konnte sogar einige Tropfen verspüren. Der ganze Sand, den der heiße Wüstenwind am Freitag mitgebracht hatte, lag jetzt auf unseren Autos und den Tischen im Garten. Die Autowäscher können heute feiern. Heute früh war es recht kühl. Ich mag diese frische Luft, dann das, was wir am Freitag hatten war schon etwas zu viel des Guten. Ein Vorgeschmack auf den Sommer.

Und hier ist das Wetter für heute in Israel:

Heiter bis wolkig mit einem leichten der Temperaturen im Vergleich zu gestern. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 18 Grad, Tel Aviv 21 Grad, Haifa 18 Grad, Tiberias am See Genezareth 24 Grad, am Toten Meer 27 Grad, Eilat am Roten Meer 27 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist um einen halben Zentimeter gestiegen und liegt jetzt bei -213.44 m unter dem Meeresspiegel.

Ich bin heute viel später als sonst in Jerusalem angekommen. Die neue Woche begann mit einem Verkehrsunfall auf der Straße 1, der zu einem langen Verkehrsstau führte. Über eine Stunde war ich unterwegs statt den sonst üblichen 25 Minuten! Warum können die Autofahrer nicht aufmerksamer im Verkehr sein. Es gibt eigentlich keinen Grund dafür, dass ein Auto von hinten in ein anderes hineinfährt. Der Fahrer muss abgelenkt gewesen sein. Vielleicht hat er mal eben kurz auf sein Handy geguckt, nur ganz kurz. Das geht eben nicht. Jetzt wurden auf einigen Schnellstraßen neue Kameras installiert. Sie sind auch in der Lage, ins Auto hineinzuschauen und nicht nur zu sehen, ob der Fahrer ein Handy in der Hand hält, sondern auch, ob er es auf seinem Knie liegen hat. Das mag jetzt wie ein Eindringen in die Privatssphäre klingen, aber hier geht es um Menschenleben. Ich stehe voll hinter diesen Maßnahmen. Auch sind immer mehr Verkehrspolizisten in zivilen Autos unterwegs.

Die neuen Kameras sind schon installiert, werden sie helfen? (Foto: Polizeisprecher)

Jetzt hat die neue Woche begonnen, am Ende dieser Woche feiern wir das Pessach-Fest. Doch bis wir dahin kommen, gibt es noch sehr viel zu tun. Ich habe es noch nicht einmal geschafft, die Matzen zu kaufen ,die wir während der Pessachwoche statt Brot essen. Wir haben ja noch ein paar Tage Zeit. Aber die Zeit vergeht viel zu schnell. Das mag daran liegen, dass dieses Jahr eben anders ist, seitdem auch unsere Tochter in der Armee ist Sehr viel dreht sich eben darum, auch wenn sie sich mittlerweile doch recht gut daran gewöhnt hat. Aber der Alltag ist eben anders, er beginnt auch viel früher, da ich meine Tochter früh um sechs Uhr erst mal zum Bahnhof bringe, bevor ich denn nach Jerusalem fahre. Allerdings kommt sie jetzt nicht mehr jeden Tag nachhause. Aber zurück zu den Matzen, die ich neben vielem anderen Dingen für Pessach noch kaufen muss. In Gegensatz zu vielen anderen mögen wir Matzen und besonders das, was man daraus machen kann. Wr machen daraus immer gerne sogenannte „Matziot“, das sind im Wasser etwas aufgeweichte Matzestücke, die dann mit Ei in der Pfanne gebraten werden. Man kann auch etwqs Käse dazwischenlegen, dann schmeckt das noch besser. Überhaupt ist Pessach eines unserer Lieblingsfeste. Das beginnte mit dem Zusammentreffen der ganzen Familie zum gemeinsamen Sederabend, and em man vor den Essen erst mal die Haggada liest, die ich übrigens noch immer suche, ist halt Tradition. Ich freue mich auf Pessach.

Man kann viele leckere Sachen aus den Matzen machen.

Und nun wünsche ich Ihnen einen angenehmen und friedlichen Sonntag. Haben Sie daran gedacht, die Uhren umzustellen? Machen SIe es gut.

Shalom aus Jerusalem!

Dov

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Patrick Callahan

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