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Israel Heute Morgen

Als ich heute früh aus dem Haus zur Busstation ging, begann ich sehr schnell zu schwitzen. Ein paar Worte über eine ungenaue Berichterstattung des Deutschlandfunks, ein besonderes Wochenende bei uns zuhause und natürlich das Wetter für heute in Israel.

Guten Morgen liebe Leser!

Als ich heute früh aus dem Haus zur Busstation ging, begann ich sehr schnell zu schwitzen. Dabei war es noch gar nicht so warm, aber leider sehr feucht. Und das ist genau das, was ich im Sommer nicht so gerne habe. Zum Glück kam der Bus kurz nachdem ich die Haltestelle erreicht hatte und erlöste mich vom Schwitzen. Die Klimaanlage im Bus ist hervorragend. Hier in Jerusalem war das Klima gleich etwas angenehmer, denn hier ist es immer trockener, daher kommt man in Jerusalem nicht so schnell ins Schwitzen. Der Himmel war noch recht lange bewölkt. Jetzt ist er aber wieder strahlend blau.

Bild: Ein Lavan Quelle bei Jerusalem (Foto: Hadas Parush/Flash90)

Und hier ist das Wetter für heute in Israel:

Heiter bis wolkig mit einem leichten Rückgang der Temperaturen. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 32 Grad, Tel Aviv 31 Grad, Haifa 29 Grad, Tiberias am See Genezareth 38 Grad, am Toten Meer 39 Grad, Eilat am Roten Meer 42 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth liegt bei -213.69 m unter dem Meeresspiegel.

Wenn ich in mein Büro komme, werfe ich als erstes immer einen Blick auf die verschiedenen Nachrichten-Portale. Besonders interessiert mich immer, wie in Deutschland über das, was hier bei uns passiert, berichtet wird. Da blieb mein Blick auf einer Überschrift auf der Internetseite vom Deutschlandfunk hängen.

“Luftwaffe beschießt Ziele im Gazastreifen“ heißt es dort. Ich weiß, diese Art der Überschriften ist nichts neues, aber trotzdem ärgere ich mich doch immer wieder darüber. Dann beginnt der Artikel: „Israelische Kampfjets haben Ziele der radikalislamischen Hamas im Gazastreifen beschossen.“ Ok, ja, das stimmt. Davon haben wir Sie ja auch gestern informiert ( Artikel ). Dann ist ja alles ok, oder? Viele Leser, die die Artikel nur mal eben schnell „überfliegen“, bekommen bei der Meldung des Deutschlandfunks ein falsches Bild. Denn wenn sie nicht weiterlesen verpassen sie, was zu dem Beschuss des Gazastreifens geführt hat. Also, weiterlesen: „Zuvor waren von dort aus Raketen auf israelisches Gebiet in der Nähe der Stadt Ashkelon gefeuert worden, wie das Militär mitteilte…“ Es passiert immer wieder, erst scheint Israel der Aggressor zu sein, danach wird erklärt, was tatsächlich geschehen war. Auch das Foto mit einer „Strassenszene aus Gaza“ fand ich nett. Bei uns lautete die Überschrift der Meldung: „Rakete explodiert auf freiem Feld“. Hätte der Deutschlandfunk nicht zuerst von dem Raketenangriff berichten sollen?

Wir stehen wieder kurz vor einem weiteren Wochenende, bei uns zuhause ist dies ein ganz besonderes Wochenende, es ist für unsere Tochter das letzte Wochenende als Zivilistin, denn am Dienstag geht es tatsächlich los, sie beginnt ihren Armeedienst. Daher werden wir am Wochenende, wie es üblich ist, eine kleine Feier vor dem Beginn des Armeedienstes für unsere Tochter veranstalten. Momentan kann ich mir noch gar nicht vorstellen, wie dieser neue Lebensabschnitt sein wird, nicht nur für unsere Tochter, denn auch für uns Eltern ist es ein neuer Abschnitt im Leben. Es wird immer leerer zuhause.

Und nun wünsche ich Ihnen einen angenehmen und friedlichen Donnerstag. Machen Sie es gut.

Shalom aus Jerusalem!

Dov

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Patrick Callahan

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