US-Botschafter Mike Huckabee gehört seit Jahrzehnten zu den profiliertesten amerikanischen Unterstützern Israels. Im Interview mit Israel Heute nimmt er ausführlich Stellung zu einigen der derzeit zentralen Fragen im Verhältnis zwischen Israel und den Vereinigten Staaten.
Huckabee spricht über seinen jüngsten Besuch in Turmus Ayya und die Gewalt jüdischer Aktivisten in Judäa und Samaria, warnt zugleich aber davor, deren Taten pauschal den dort lebenden jüdischen Bewohnern zuzuschreiben. Er äußert sich zur Zukunft des Gazastreifens und zur Entwaffnung der Hamas, erläutert die amerikanischen Ziele gegenüber dem Iran und beschreibt die militärische Zusammenarbeit zwischen Israel und den Vereinigten Staaten als außergewöhnlich eng.
Auch die zunehmende Kritik an Israel in den USA, die Situation der Christen im Land und mögliche Meinungsverschiedenheiten zwischen Washington und Jerusalem kommen zur Sprache. Dabei macht Huckabee deutlich, wo für ihn die Grundlage der amerikanisch-israelischen Partnerschaft liegt: Beide Länder handeln letztlich in ihrem eigenen nationalen Interesse – doch gerade deshalb überschneiden sich ihre Interessen in vielen entscheidenden Bereichen.
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