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Mitglieder„Bein Hasmanim“  

Während „Bein Hasmanim“ („zwischen den Zeiten“) zieht es Zehntausende ultraorthodoxe Familien in Parks und Naturgebiete im ganzen Land. Eine Zeit der Erholung und Gemeinschaft – aber auch eine Frage der Verantwortung für den öffentlichen Raum.

Bein Hasmanim
Ultraorthodoxe Familien verbringen während „Bein Hasmanim“ den Abend im Jerusalemer Sacher-Park. Foto: Anat Schneider

Wer mit der ultraorthodoxen Lebensweise nicht vertraut ist, weiß vielleicht nicht, was die beiden Worte „Bein Hasmanim“ bedeuten. In der Welt der Jeschiwot wird das Jahr in „Smanim“, also Lernzeiten, eingeteilt, zwischen denen die Ferienzeiten liegen. Die längsten und bedeutendsten Ferien beginnen nach Tischa beAw und dauern bis zum Beginn des Monats Elul. Dann kehren die Jeschiwa-Schüler in die Lehrhäuser zurück, und die „Elul-Zeit“ beginnt – jene Zeit, die zu den Hohen Feiertagen hinführt. Für einige Wochen machen Jeschiwa-Schüler, verheiratete Tora-Studenten und Familien Urlaub, und Israel verändert ein wenig sein Gesicht.

Der See Genezareth füllt sich, Naturschutzgebiete und Parks sind überfüllt, Familien gehen auf Ausflüge, und Gruppen junger Leute ziehen hinaus ins Gelände, ausgestattet mit Essen, Getränken und natürlich einem Grill. Es scheint, als würde in dieser Zeit beinahe jedes Stück Rasen, jedes Wäldchen oder jede Straßenkreuzung, neben der sich ein Platz findet, um einen Tisch und ein paar Stühle aufzustellen, zu einem streng koscheren Picknickplatz.

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Patrick Callahan

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