(JNS) Eine der Fragen, die viele Menschen im Ausland beschäftigt, die den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin „Bibi“ Netanjahu für einen bedeutenden Staatsmann halten, lautet: Warum scheint ihm im eigenen Land ein so weitverbreiteter und tief verwurzelter Hass entgegenzuschlagen? Diese Frage ist berechtigt, schließlich ist er der am längsten amtierende Ministerpräsident in der Geschichte des jüdischen Staates – was bedeutet, dass er bei den Wählern tatsächlich beliebt ist.
Der Fernsehmoderator Sharon Gal, der auf i24News werktäglich um 19 Uhr eine nach ihm benannte Sendung moderiert, machte sich vergangene Woche daran, diesem Rätsel auf den Grund zu gehen. Oder vielmehr zu zeigen, dass diese Abneigung eher aus dem Bauch als aus dem Kopf kommt.
An zwei aufeinanderfolgenden Tagen führte Gal drei getrennte Interviews mit bekannten Persönlichkeiten: Eyal Megged (am 27. Juli), Ronen Tzur (ebenfalls am 27. Juli) und Dan Shilon (am 28. Juli). Ironischerweise sagte das Verhalten jedes Einzelnen während der Zoom-Gespräche mehr über die Natur des „Bibi-Derangement-Syndroms“ aus als ihre eigentlichen Aussagen.
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