(JNS) Als Jimmy Carter das Weiße Haus besetzte, war Menachem Begin Ministerpräsident Israels. Carter betrachtete die Welt durch eine zutiefst religiöse und zuweilen naive Brille. Für ihn und viele in seinem Umfeld erschien Ayatollah Ruhollah Khomeini als eine frommer, ja sogar heiliger religiöser Führer. Selbst CIA-Direktor Admiral Stansfield Turner – und vielleicht auch die Zuständigen für das Teheran-Referat – verfügten über kein echtes Verständnis für den Khomeinismus oder für die ideologischen Doktrinen des schiitisch-klerikalen Kanons.
Yitzhak Hofi, damals Chef des Mossad, verstand jedoch, dass Israels wahrer regionaler Verbündeter, der SAVAK, vor dem Aufkommen eines giftigen Pilzes warnte, eines krebsartigen Gewächses, einer sich ausbreitenden Infektion im Inneren Irans. Schah Mohammad Reza Pahlavi – der treue Verbündete und vertrauenswürdige Freund Amerikas und Israels – kämpfte gegen den Krebs, verstand jedoch besser als jeder andere die Gefahr, die vom Aufstieg des islamistischen Terrorismus ausging. Carter und die CIA versäumten es, die Warnungen des Schahs zu erfassen, und ihr Fehlurteil belastete die Welt mit einer Krise,...
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