(Jerusalem Center for Security and Foreign Affairs) Die heutige Wirtschaftsarchitektur der Islamischen Republik Iran stellt eine höchst ungewöhnliche Mischung aus formaler Staatsverwaltung, gravierender makroökonomischer Verschlechterung und einer allgegenwärtigen Schattenwirtschaft dar, die von paramilitärischen Organisationen dominiert wird.
Nach einem Jahrzehnt zunehmender internationaler Isolation und anhaltender militärischer Auseinandersetzungen in der Region ist die Binnenwirtschaft in eine Phase tiefgreifender struktureller Zersplitterung eingetreten.
Dieser Niedergang zeigt sich am deutlichsten in der Lähmung der Infrastruktur der Schwerindustrie. Die Mobarakeh Steel Company in Isfahan, der größte Stahlproduzent im Nahen Osten und ein Eckpfeiler der iranischen Industriestrategie außerhalb des Ölsektors, arbeitet derzeit weit unter ihrer Kapazität, behindert durch gezielte Störungen und die Unfähigkeit, spezielle Ersatzteile über herkömmliche internationale Lieferketten zu beschaffen.
Diese industrielle Stagnation hat Zehntausende qualifizierter Industriearbeiter in finanzielle Unsicherheit gestürzt und gleichzeitig eine Kettenreaktion von Ausfällen in den gesamten inländischen Lieferketten ausgelöst, die Sektoren von der Automobilherstellung bis zur Entwicklung der zivilen Infrastruktur betreffen.
Die Verschlechterung der industriellen Kapazitäten spiegelt sich im Zusammenbruch traditioneller Handwerks- und Agrarsektoren wider....
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