(JNS) US-Präsident Donald Trump erwägt Berichten zufolge, am Mittwoch militärische Maßnahmen zur Unterstützung der iranischen Protestbewegung zu ergreifen – der größten Demonstrationen gegen die Islamische Republik seit Jahrzehnten. Gleichzeitig ziehen ausländische Regierungen Personal aus ihren Botschaften in Teheran ab.
JNS sprach mit Janatan Sayeh, Forschungsanalyst bei der Foundation for Defense of Democracies, und Annika Ganzeveld, Middle-East-Portfoliomanagerin beim Critical Threats Project des American Enterprise Institute, über die Lage im Iran, die Reaktion des islamischen Regimes und mögliche Schritte der Trump-Regierung zur Unterstützung der Demonstrierenden.
„Das Ausmaß ist beispiellos“, sagte Sayeh. „Die Dynamik ist beispiellos. So etwas haben wir noch nie gesehen.“
Die Zahl der Demonstranten, die das Regime in den vergangenen Tagen getötet hat, ist unklar. Iranische Behörden erklärten gegenüber der New York Times und anderen Medien, etwa 3.000 Iraner seien getötet worden – eine Zahl, die mit Einschätzungen unabhängiger Menschenrechtsgruppen außerhalb des Iran übereinstimmt, darunter die in Oslo ansässige Organisation Iran Human Rights.
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