(JNS) Es gab eine Zeit, in der eine amerikanische Frist etwas bedeutete.
Nicht weil sie lautstark verkündet oder geschickt formuliert wurde, sondern weil Verbündete wie Gegner gleichermaßen wussten: Wenn die Vereinigten Staaten eine Linie zogen, beabsichtigten sie, sie auch zu halten.
Heute schwindet diese Klarheit.
US-Präsident Donald Trump hat sein öffentliches Image als Dealmaker aufgebaut – als jemand, der weiß, wann man Druck ausübt und wann man umschwenkt. In der Geschäftswelt kann Flexibilität eine Tugend sein. Fristen können verlängert werden. Bedingungen können neu verhandelt werden. Der Ausstieg bleibt immer eine Option.
Doch internationale Gegner sind keine Geschäftspartner. Und die Regime und Bewegungen, die heute die amerikanische Entschlossenheit testen, operieren nicht unter denselben Annahmen.
Sie beobachten etwas ganz anderes: ob amerikanische Fristen real sind – oder lediglich rhetorisch.
Wird eine Frist gesetzt und dann stillschweigend verschoben, wird die Botschaft nicht als Umsicht verstanden, sondern als Zögern. Geschieht es erneut, ist es kein Zögern mehr, sondern ein Muster. Und Muster werden von jenen genau studiert, die jedes Interesse haben, sie auszunutzen.





Solange sich das Volk Israel auf Menschen vertraut anstatt auf den Allmächtigen Gott wird es keinen Sieg mehr erringen. „So spricht der HERR: Verflucht ist der Mann, der sich auf Menschen verläßt und hält Fleisch für seinen Arm, und mit seinem Herzen vom HERRN weicht.“ (Jeremia 17:5) Aufgrund dieses Textes (Jer. 17,5) sage ich daß die Armee Israels ohne die USA viel mehr erreicht hätte als bisher. Dazu gibt es in der Heiligen Schrift unzählige Beispiele.
Shalom aus Deutschland
Manfred Knautz