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MitgliederDie unbequeme Wahrheit über Bibel und Religionsfreiheit

Nach der Veröffentlichung meines Artikels „Wenn die Tat eines Einzelnen ein Volk befleckt“ erreichten mich etliche Reaktionen.

Italienische UN-Soldaten brachten gestern gemeinsam mit dem Vertreter des Vatikans im Lebanon eine neue, große Jesus-Statue in das Dorf Debel. Bild: X/Verwendung gemäß § 27a des Urheberrechtsgesetzes

Nicht wenige gläubige Leser schrieben mir, der israelische Soldat, der im christlich-libanesischen Dorf Debel eine Jesus-Statue zerstörte, habe richtig gehandelt und dürfe keinesfalls bestraft werden. Ihre Begründung: Es handelt sich um Götzenbilder. Mehr noch, in biblischen Texten finden sich Aufforderungen, fremde Altäre und Götzen zu zerstören. Wer also eine Statue zerschlägt, so das Argument, handle im Geist der Schrift.

Biblisch gesehen mögen sie recht haben, aber in unserer Zeit misst man mit anderen Maßstäben. Die zerstörte Jesus-Statue im Libanon hat weit mehr ausgelöst als nur einen militärischen Zwischenfall. Der Vorfall legt einen tiefen Konflikt offen: Was geschieht, wenn biblische Verbote gegen Götzenbilder auf die moderne Idee der Religionsfreiheit treffen? Zwischen uraltem Glauben und heutigen Freiheitswerten stellt sich eine unbequeme Frage: Wo verlaufen die Grenzen dessen, was biblische Gebote in der modernen Zeit noch bedeuten und wie sie verantwortungsvoll gelebt werden können? Was in der Bibel verboten war, ist heute erlaubt?!

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Patrick Callahan

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4 Kommentare zu “Die unbequeme Wahrheit über Bibel und Religionsfreiheit”

  1. Andrew Manner sagt:

    Der Soldat hat Israel auf jeden Fall einen Bärendienst erwiesen!
    Er hat in ein Wespennest reingeschlagen!
    Jetzt zur Religion: Das Kruzifix mit dem gekreuzigten Herrn Jesus kommt von der katholischen Religion und ist von Menschen gemacht – genauso wie die katholische Religion u.a. Religionen mit ihren Sakramenten und Zeremonien!
    Diese Religion ist Gott ein Gräuel . Der Herr will unser (Ganzes!) Herz und nicht, daß wir Kreuze oder Marienfiguren anbeten!
    Deshalb sollten wir Gott wie Salomon um Weisheit bitten. Diese hat nichts mit Wissen oder Wissenschaft zu tun sondern meint Glaube und Gehorsam.
    „Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Weisheit!“

  2. j-glaesser sagt:

    Das Militärgericht hat ordnungsgemäß – für einen funktionierenden demokratischen Rechtsstaat – entschieden.
    Was Menschen in islamische Staaten mit jüdischen und christlichen Symbolen/Relikten anstellen – interessiert sowieso niemand.
    Glaubensfreiheit heißt auch, dass ich die Religiosität anderer Menschen respektiere, auch wenn ich es als Götzendienst erkenne – solange sie mich akzeptieren und nicht zu meiner Gemeinde gehören.
    Im ZDF Videotext las ich wegen des Vorfalls an mehren Tagen Meldungen darüber – für DEUTSCHE ist das wichtiger, als wie wenn täglich viele Iraner von Mulllah-Regime ermordet werden.
    Hier noch eine interessante Meldung und bitte beantwortet die Frage, warum die Deutschen seit Monaten nie daran gedacht haben, diese Überbestände nach GAZA oder dem Sudan zu senden/spenden? Liegt es am Geld/Transport – wo wir DEUTSCHEN doch so gute Menschen sind und uns um die ganze Welt sorgen!?
    MDR aktuell Nachrichten:
    Aufgrund einer Rekordernte und gesunkener Nachfrage 2025/2026 vernichten Landwirte in Deutschland tonnenweise Kartoffeln, da Preise einbrechen. Viele Kartoffeln landen in Biogasanlagen statt im Handel, oft weil Händler bei Überangebot abspringen.

  3. Michael Haller sagt:

    Apropos Kartoffeln: wir haben auf eigene Kosten 60Tonnen nach Moldawien und in die Ukraine geschickt zu Menschen, die oft nicht wissen, wie sie ihre tägliche Mahlzeit bekommen sollen. Warum immer auf Andere hoffen und warten, wenn man selbst was tun kann.

  4. j-glaesser sagt:

    Lieber Michael Haller,
    Sie sind ein guter Mensch und besitzen scheinbar reichlich Geld. Das stimmt, das ANDERE DEUTSCHE – so wie ich – noch nicht daraufgekommen sind selber Kartoffeln aufzukaufen und nach GAZA oder in den Sudan zu schicken, das ist traurig und faul. Allerdings gibt es in Deutschland auch eine Tafel – Unterstützung für Hilfsbedürftige – die viel benutzt wird. Kennen Sie sicherlich, weil ein so guter Mensch wie Sie bestimmt dort schon gespendet hat oder sogar dort mit verteilt.
    Merkwürdig, dass bei Kreisen um Aviel, Michael und Doron Schneider oft Personen auftauchen, die nicht unbedingt aus armen Verhältnissen kommen. Israel für die deutsche (schweizerische/österreichische) Elite.
    Marias Lobgesang (Evangelium nach Lukas Kapitel 1)
    46 Und Maria sprach: Meine Seele erhebt den Herrn, 
    47 und mein Geist freuet sich Gottes, meines Heilandes; 
    48 denn er hat die Niedrigkeit seiner Magd angesehen. Siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Kindeskinder. 
    49 Denn er hat große Dinge an mir getan, der da mächtig ist und dessen Name heilig ist. 
    50 Und seine Barmherzigkeit währet für und für bei denen, die ihn fürchten. 
    51 Er übt Gewalt mit seinem Arm und zerstreut, die hoffärtig sind in ihres Herzens Sinn. 
    52 Er stößt die Gewaltigen vom Thron und erhebt die Niedrigen. 
    53 Die Hungrigen füllt er mit Gütern und lässt die Reichen leer ausgehen. 
    54 Er gedenkt der Barmherzigkeit und hilft seinem Diener Israel auf, 
    55 wie er geredet hat zu unsern Vätern, Abraham und seinen Nachkommen in Ewigkeit. 

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