all

all

MitgliederWaffenruhe mit dem Libanon: Glänzender Rückzug oder strategischer Schachzug?

Israel-Heute-Korrespondent Itamar Eichner analysiert die Hintergründe der Waffenruhe und zeigt, warum die scheinbare Schwäche Israels bei genauerem Hinsehen auch als taktischer Gewinn verstanden werden kann.

Großflächenplakat in Tel Aviv mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und US-Präsident Donald Trump. Die strategische Abstimmung zwischen beiden steht im Zentrum der aktuellen Entwicklung im Libanon-Konflikt. Foto: Miriam Alster/Flash90

Es gibt Stimmen, die die Israel aufgezwungene temporäre Waffenruhe mit dem Libanon als Einknicken interpretieren – als weiteres spektakuläres Scheitern von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und als Beweis dafür, dass letztlich die USA hier alles bestimmen.

Doch unter der Oberfläche zeigt sich ein deutlich komplexeres Bild, und nicht alles ist schwarz. Es gibt hier taktische Erfolge, die bei richtiger Handhabung zu strategischen Erfolgen werden können.

Auf den ersten Blick tritt der Staat Israel in diese Waffenruhe unter deutlich besseren Bedingungen ein als noch vor anderthalb Monaten – vor Beginn der Kämpfe am 2. März, die von der Hisbollah ausgelöst wurden, die den Tod von Ali Khamenei rächen wollte und den Libanon in einen blutigen Krieg hineinzog.

Israel hat seitdem zwei wichtige taktische Erfolge erzielt: Zunächst hat es die Panzerabwehrlinie eingenommen und sitzt etwa zehn Kilometer tief im libanesischen Gebiet. Der Süden des Libanon ist – mit Ausnahme christlicher Dörfer – weitgehend frei von Zivilbevölkerung. Die Hisbollah forderte als Bedingung für eine...

Israel Heute Mitgliedschaft
Voller Zugang zu exklusiven Inhalten, E-Paper, Zoom-Veranstaltungen und werbefreiem Lesen.

About the author

Patrick Callahan

This is an example of author bio/description. Beard fashion axe trust fund, post-ironic listicle scenester. Uniquely mesh maintainable users rather than plug-and-play testing procedures.

Schreibe einen Kommentar

Anmelden