(JNS) Obwohl sie den Iran schwer getroffen haben, wehren die Chefs der beiden stärksten Luftstreitkräfte der Welt während eines zweiwöchigen Waffenstillstands Kritik von politischen Gegnern ab. Die Ergebnisse auf dem Schlachtfeld scheinen gegenüber politischen Machenschaften in den Hintergrund zu treten.
Die Analyse von Kriegen verändert sich im 24-Stunden-Zyklus der Medien und sozialen Medien. Tweets und Pressekonferenzen können mächtigere Waffen sein als Raketen. Wie ein bestimmter Beitrag aufgenommen wird und nachhallt, kann ebenso großen Einfluss auf den Ausgang eines Krieges haben.
Vor nicht allzu langer Zeit führten Staats- und Regierungschefs noch keine Kriege über soziale Medien. Dies gilt insbesondere für Terrorunterstützer und ihre Stellvertreter. Öffentliche Erklärungen beeinflussen die militärische Haltung. Kriege – und, was noch wichtiger ist, die Wahrnehmung von Kriegen – werden gnadenlos von Minute zu Minute von Kommentatoren beurteilt, die keine militärische Erfahrung haben und nur begrenzt verstehen, wie Diplomatie tatsächlich funktioniert.
Experten können behaupten, dass der Iran und seine Terror-Stellvertreter einen Krieg gewonnen haben, und Millionen Menschen weltweit können eine verzerrte Darstellung glauben, selbst...
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Das iranische System ist vergleichbar mit dem NS-System in Deutschland vor 90 Jahren. Wie wurde dies besiegt. Durch Arbeit, Blut und Schweiß und durch die großen Bündnismächte. Wird Zeit, dass sich die NATO an den Kämpfen beteiligt!
Die Kritik des britischen Moderators Piers Morgan darf nicht einfach weggewischt werden. Er ist kein Gegner von Israel, sondern ein treuer und wortgewaltiger Befürworter. Er hat in vielen Sendungen Figuren wie den in der Wolle gefärbten Antisemiten Jeremy Corbin oder Vertreter extremer islamischer Verbände in die Schranken gewiesen.
Das Regime im Iran fällt offensichtlich nicht bereits beim ersten Anlauf, was schön gewesen wäre, sondern es braucht mehrere Kampagnen, so wie es auch mehrere Fronten bei diesem regionalen Krake gibt.
Jetzt wurde der Handlungsspielraum des Regimes von außen stark eingeschränkt und es sind jetzt Impulse von innen erforderlich. Die Iraner warten wohl schon darauf. Man kam ihnen von außen zu Hilfe, worauf sie gehofft hatten und jetzt müssen sie sich ihr Land von den Usurpatoren zurückholen. Diese Aufgabe kann ihnen niemand abnehmen.