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MitgliederSyrien: Christen unter Druck – Europa finanziert ein Regime, das Minderheiten unterdrückt

Nahostexperte und Israel Heute Korrespondent Edy Cohen über die zunehmende Verfolgung von Christen in Syrien und das Versagen internationaler Versprechen zum Schutz religiöser Minderheiten.

Die Mar-Elias-Kirche nahe Damaskus nach einem Anschlag (Archivbild): Gewalt gegen Christen prägt seit Jahren die Realität vieler Gläubiger in Syrien. Foto: EPA/Mohammed Al Rifai

Die Unterdrückung von Minderheiten in Syrien hält an. Nachdem bereits Alawiten, Drusen und Kurden Opfer von Gewalt wurden, geraten nun zunehmend Christen ins Visier. Das Regime von Ahmad al-Dscholani, das ausschließlich eine religiöse Ordnung im Sinne des sunnitischen Islam verfolgt, setzt seine Politik der Repression fort.

Trotz Unterstützung durch die USA und finanzieller Hilfe aus Europa verschärft das Regime weiterhin die Lage der Minderheiten – entgegen früheren Zusicherungen. Erst vor wenigen Tagen, am 27. März 2026, ereignete sich ein weiterer schwerwiegender Vorfall, der die Unsicherheit insbesondere der christlichen Gemeinschaft verdeutlicht.

Die Stadt Suqaylabiyah (Al-Skilabija) in der Provinz Hama – eine der größten christlichen Ortschaften in Zentralsyrien – wurde von bewaffneten Männern angegriffen, die aus umliegenden sunnitischen Dörfern, darunter Qalaat al-Madiq, kamen. Nach offizieller Darstellung der Regierung begann der Vorfall als lokaler Streit, entwickelte sich jedoch rasch zu einer koordinierten Attacke: Bewaffnete auf Motorrädern eröffneten das Feuer auf Wohnhäuser, plünderten Geschäfte, setzten Fahrzeuge in Brand und zerstörten Eigentum. Auch eine Statue der Jungfrau Maria wurde beschädigt.

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Patrick Callahan

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