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Israel eliminiert Kommandeur der „Imam-Hussein-Division“ im Libanon

Die israelische Luftwaffe tötet einen führenden Kommandeur einer von Iran gesteuerten Miliz sowie mehrere ranghohe Funktionäre. Der Schlag ist Teil einer Serie gezielter Operationen gegen das iranische Netzwerk und seine Stellvertreter im Libanon.

Libanon
Illustration: IDF

Die israelische Luftwaffe hat in der Nacht im Libanon einen hochrangigen Kommandeur einer von Iran unterstützten Miliz eliminiert. Nach Angaben der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) wurde Ali Muslim Tabaja, Kommandeur der sogenannten „Imam-Hussein-Division“, zusammen mit weiteren führenden Funktionären der Organisation getötet.

Der Angriff erfolgte auf Grundlage präziser Geheimdienstinformationen des Militärgeheimdienstes Aman.

Die „Imam-Hussein-Division“ gilt als militärische Formation, die vom iranischen Quds-Korps aufgebaut wurde, um den Einfluss Teherans in der Region zu stärken und militärische Kräfte gegen Israel zu bündeln. Die Einheit besteht aus mehreren tausend Kämpfern unterschiedlicher Herkunft aus dem Nahen Osten und dient innerhalb der iranischen Achse als operative Struktur, über die auch die Hisbollah zusätzliche militärische Fähigkeiten erhält.

Während der aktuellen Operationen gegen iranische und Hisbollah-Strukturen – darunter die Einsätze „Brüllender Löwe“ („Shaagat HaAri“) und „Pfeile des Nordens“ – beteiligte sich die Division aktiv an Angriffen auf Israel. Von libanesischem Gebiet aus wurden unter anderem Drohnen gestartet und Raketen auf israelische Ortschaften im Norden abgefeuert.

Tabaja galt laut IDF als zentrale Figur innerhalb der Division und als wichtiger Verbindungsmann zwischen der Hisbollah und iranischen Stellen. Er war ursprünglich Mitglied der Hisbollah und bekleidete im Laufe der Jahre mehrere militärische Positionen sowohl innerhalb der Terrororganisation als auch in der Imam-Hussein-Division, zuletzt als stellvertretender Kommandeur.

Während der Operation „Pfeile des Nordens“ wurde Tabaja zum Kommandeur der Division ernannt, nachdem sein Vorgänger Dhu al-Fiqar bei einem früheren israelischen Angriff getötet worden war. In dieser Funktion spielte er eine wichtige Rolle beim Wiederaufbau der militärischen Fähigkeiten der Hisbollah und stand in engem Kontakt mit iranischen Funktionären.

Neben Tabaja wurden bei dem Luftangriff auch weitere führende Mitglieder der Division eliminiert, darunter Jihad al-Safira, stellvertretender Kommandeur der Einheit, Sajed al-Handasa, verantwortlich für Drohnenoperationen, sowie weitere ranghohe Kommandeure der Miliz.

Der Angriff steht im Zusammenhang mit einer Reihe gezielter israelischer Schläge gegen das iranische Netzwerk im Libanon. Gestern wurden bereits ein Kommandeur der iranischen Quds-Einheit sowie mehrere Hisbollah-Funktionäre eliminiert, die für die Koordination von Angriffen gegen Israel verantwortlich waren.

Mit diesen Operationen versucht Israel, die operative Verbindung zwischen Iran und der Hisbollah weiter zu schwächen und die Fähigkeit Teherans zu unterbinden, über Stellvertreterorganisationen militärischen Druck auf Israel auszuüben.

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Patrick Callahan

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Ein Kommentar zu “Israel eliminiert Kommandeur der „Imam-Hussein-Division“ im Libanon”

  1. Stephan Wolf sagt:

    Einer nach dem anderen fällt und sie alle erfahren zu spät, dass ihre Bemühungen vom Himmel nicht als Märthyrertum gewertet werden und dass sie für ihre Taten alles andere, aber sicher kein Lohn erwartet.

    Sie alle waren sehr weit abgeirrt, alle Jihadisten und radikalen Islamisten und müssen nun die Folgen davon tragen. Es beherrschte sie nicht das Streben nach Gottes Wohlgefallen bei ihren Taten, sondern der für unsere Tage angekündigte Geist das Dajjal mit der großen Irreführung, die unter den Muslimen schon seit ca. einem Jahrhundert stattfindet.

    Es ist vorhergesagt, dass sie durch ihre Abgeirrtheit, d.h. ihre Gewalt-und Jihad-Ideologie, großen Schaden unter den Völkern anrichten werden. Vielleicht haben die Jungen doch noch etwas Verstand und lassen sich nicht zu ihren Nachfolgern machen.

    Bald wird sich diese einfache und bei der Quellenlektüre eigentlich ins Auge springende Erkenntnis unter den Muslimen ausbreiten und dann werden sie damit wieder aufhören. Sie werden dann wieder nüchtern von ihrem Zorn- und Taumelwein und all die Gräuel nicht mehr verüben.

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