(JNS) Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) erklärten am Dienstag, sie hätten den Großteil der wichtigsten Einrichtungen der iranischen inneren Sicherheitskräfte in der Provinz Ilam zerstört. Die westliche Region war zu Beginn dieses Jahres ein Brennpunkt der landesweiten Proteste gegen das Regime in der Islamischen Republik.
Sicherheitskräfte und Mitglieder der Basidsch – der freiwilligen Miliz der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) – hätten „zahlreiche Terroranschläge verübt und interne Proteste während der Demonstrationen, die im Zeitraum Dezember bis Januar im ganzen Iran stattfanden, brutal unterdrückt“, erklärte die IDF.
Seit Beginn der Operation „Brüllender Löwe“ am 28. Februar hätten Kampfflugzeuge der israelischen Luftwaffe das örtliche Hauptquartier der inneren Sicherheitskräfte Teherans angegriffen. Dazu gehörten Kasernen einer Spezialeinheit, ein Büro des Geheimdienstministeriums des Regimes, ein IRGC-Kommandozentrum, das für Bataillone zur Niederschlagung von Protesten verantwortlich ist, sowie mehrere Einrichtungen der Basidsch und der Revolutionsgarden, die zur Festigung der Kontrolle des Regimes dienen.
Die IDF erklärte, die Schäden an den Repressions- und Kontrollmechanismen in der Provinz Ilam – die an den Irak grenzt und eine bedeutende kurdische Bevölkerung hat – seien nur „ein Beispiel von vielen“ ihrer jüngsten Operationen.
Die Sicherheitskräfte seien Teil des Sicherheitsapparats des iranischen Regimes und „seit Jahren für die Durchführung von Terroraktivitäten verantwortlich“, erklärte die Armee. Gleichzeitig führten sie die wichtigsten Maßnahmen zur „Unterdrückung interner Proteste, insbesondere in jüngster Zeit, durch massive Gewalt, Massenverhaftungen und den Einsatz von Gewalt gegen zivile Demonstranten“.
🎯 DISMANTLED: Most key assets of the Iranian terror regime’s Internal Security Forces and Basij units in Ilam Province, as part of the IDF’s operations to target the regime’s systems and capabilities.
Targets included:
• The main Internal Security Forces headquarters
• The… pic.twitter.com/n2Ib7WIxUZ— Israel Defense Forces (@IDF) March 10, 2026
Das Büro des israelischen Ministerpräsidenten erklärte in einer am Dienstagabend auf X veröffentlichten Botschaft an das iranische Volk, der gemeinsame israelisch-amerikanische Krieg gegen die „Tyrannen von Teheran“ sei „ein historischer Krieg für die Freiheit“.
„Der Ajatollah ist nicht mehr, und ich weiß, dass ihr ihn nicht durch einen anderen Tyrannen ersetzt sehen wollt. Deshalb müsst ihr handeln. Wir schaffen die Voraussetzungen dafür“, hieß es in der Erklärung. „Wir haben unzählige Ziele des Regimes getroffen. Wir haben tausende Schläger der Revolutionsgarden und hunderte ihrer Raketenabschussrampen ausgeschaltet.“
Israelische und amerikanische Streitkräfte konzentrierten sich ausschließlich auf Ziele des Regimes und bemühten sich nach Kräften, iranische Zivilisten nicht zu verletzen, erklärte das Büro des Ministerpräsidenten.
„Wir sind euer Verbündeter. Euer bester Verbündeter“, hieß es weiter in der Erklärung aus Jerusalem. „Wir respektieren eure Souveränität, eure Kultur und euer Erbe. Ihr habt um Hilfe gebeten, und Hilfe ist gekommen. In den kommenden Tagen werden wir die Voraussetzungen schaffen, damit ihr euer Schicksal selbst in die Hand nehmen könnt.“
„Eure Träume werden Wirklichkeit werden. Wenn die Zeit gekommen ist – und diese Zeit rückt schnell näher –, werden wir die Fackel an euch übergeben“, erklärte das Büro des Ministerpräsidenten und fügte hinzu: „Seid bereit, den Moment zu ergreifen!“

Der Generalstabschef der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte, Generalleutnant Eyal Zamir, lobte bei einem Besuch des Luftwaffenstützpunkts Tel Nof am Dienstag die Soldaten für das „sehr präzise Treffen von Zielen“ nach monatelanger Planung der Operation „Brüllender Löwe“.
„Wir führen hier zahlreiche Missionen auf außergewöhnliche Weise durch“, sagte Zamir. „Luftoperationen, die vor zwei Monaten geplant wurden, werden jetzt umgesetzt.“
Der Generalstabschef fügte hinzu: „Es liegen noch große Herausforderungen vor uns, und wir dürfen uns keinen Moment in Sicherheit wiegen. Ich vertraue euch, ich vertraue der israelischen Luftwaffe und ich vertraue der IDF, mit großer Stärke und großem Glauben voranzugehen – um dem Volk Israel den Sieg zu bringen und diesen Krieg zu gewinnen.“
As President Trump stated last night, the U.S. Military is making major strides toward achieving our military objectives in Operation Epic Fury.
America’s warriors are winning this important fight at an even faster pace than we anticipated.
The terrorists will be defeated. pic.twitter.com/NDty3HC95c
— Karoline Leavitt (@PressSec) March 10, 2026
Unterdessen erklärte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, am Dienstag, das US-Militär habe „große Fortschritte“ auf dem Weg zum Sieg in der Operation „Epic Fury“ gemacht, die es am 28. Februar gemeinsam mit Israel begonnen habe.
„Amerikas Krieger gewinnen diesen wichtigen Kampf sogar schneller, als wir erwartet hatten“, erklärte Leavitt und verwies auf Zahlen des Pentagons, nach denen die iranischen Raketen- und Drohnenangriffe nach mehr als 5.000 Angriffen auf Ziele in der Islamischen Republik deutlich zurückgegangen seien.
„Die Terroristen werden besiegt werden“, erklärte die Pressesprecherin.
Bei weiteren Angriffen im Westen des Iran tötete die IDF mehrere iranische Operative, die kurz davor standen, Selbstmorddrohnen in Richtung Israel zu starten, teilte das Militär in einer gesonderten Erklärung am Dienstag mit.
Die israelische Luftwaffe habe „mehrere Mitglieder der Zelle eliminiert, nachdem sie den Startplatz betreten hatten, um Drohnen zu starten“, erklärte die IDF. Die Truppen arbeiteten „rund um die Uhr daran, die Infrastruktur der ballistischen Raketen sowie die Kräfte im Westen des Iran zu zerschlagen, um – soweit möglich – das Ausmaß des Raketenbeschusses auf israelisches Gebiet zu reduzieren“.
Unterdessen heulten in der Nacht zum Mittwoch weiterhin Luftalarmsirenen in weiten Teilen Zentralisraels, nachdem die Islamische Republik mindestens vier Salven ballistischer Raketen auf dicht besiedelte zivile Gebiete im jüdischen Staat abgefeuert hatte.
Bei den jüngsten iranischen Raketenangriffen wurden nach Angaben des israelischen Rettungsdienstes Magen David Adom keine Verletzten gemeldet.





Bald können sich die Iraner Gerechtigkeit verschaffen, etwas worauf sie lange warten mussten. Dafür wird es umso befreiender für sie sein wenn dieser Anlauf endlich den ersehnten Erfolg bringt.
Dass das Regime Khamenei Sohn als Nachfolger ernannt hat, dürfte ein Zeichen sein, dass der Unternehmung Erfolg beschieden sein wird, denn Khamenei Sohn mobilisert die Iraner wie der Vater, vielleicht noch mehr und er wird ebenfalls keine Kompromisse eingehen, durch die er den Fortbestand des Regimes vielleicht noch einmal hätte retten können. Es geht für das Regime also jetzt um die Existenz, alles oder nichts. Das ist gut so, denn alle bisher versuchten Kompromisse mit diesem Regime haben alle Beteiligten nur an der Nase herumgeführt und schließlich zu diesem Punkt gebracht, an dem wir jetzt stehen. Mit diesen Leuten kann man nicht reden, denn die wollen keine friedvolle Koexistenz. Also müssen sie jetzt weichen.