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MitgliederEin Puzzle aus Krisen: Warum Anfang 2026 entscheidend ist

Der Nahe Osten steht an einem Kipppunkt. Im Iran wankt das Regime, Gaza tritt in eine ungewisse Nachkriegsphase ein, an Israels Nordgrenzen wird bewusst Zurückhaltung geübt, und über allem liegt der Faktor Trump.

Iran
Foto: Adobe Stock

Selten lagen Chancen und Risiken so dicht beieinander, selten hing so viel von wenigen Entscheidungen ab, die sich gegenseitig bedingen. Unser politischer Kommentator Itamar Eichner fasst zusammen, was er aus Regierungskreisen in Erfahrung bringt. 

(Anmerkung: Der Artikel stammt aus der aktuellen Januar-Februar-Ausgabe des Israel-Heute-Magazins, das am 20. Januar in den Druck gegangen ist.)

 

IRAN

Die Protestwelle im Iran, die Ende Dezember 2025 aufbrandete, gilt nach Einschätzung zahlreicher Experten als schwere Bedrohung für das Regime. Das Land hat seit der Islamischen Revolution von 1979 keine so starke Erschütterung erlebt. Auslöser waren eine massive Wirtschaftskrise mit großer Inflation, der Zusammenbruch des Rial und hohe Arbeitslosigkeit. Rasch wandelten sich die Proteste zu offenen Forderungen nach dem Sturz der Ajatollahs.

Die dramatischste Entwicklung ist die direkte Einmischung des Kronprinzen Reza Pahlavi, der aus seinem Exil in den USA heraus die Demonstranten aufrief, zu exakt festgelegten Zeiten, etwa um 20 Uhr, auf die Straße zu gehen. Entsprechend koordinierte Proteste fanden in zahlreichen Städten...

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Patrick Callahan

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