Israels Regierung begrüßte die Ankündigung des samoanischen Premierministers Laʻauli Leuatea Schmidt, wonach Samoa im Laufe des Jahres eine diplomatische Mission in Jerusalem errichten will. In einem Telefonat dankte Sa’ar Schmidt ausdrücklich für seine Bereitschaft, die Botschaft in Jerusalems Hauptstadt zu errichten, und lud ihn zu einem baldigen Besuch in Israel ein. „Ich dankte ihm für seine moralische Entscheidung, eine Botschaft in Jerusalem zu eröffnen“, schrieb Sa’ar laut offizieller Mitteilung auf der Plattform X, „und ich habe den Premierminister eingeladen, Israel zu besuchen, und wir freuen uns darauf, ihn sehr bald in Jerusalem zu empfangen!“
Schmidt hatte zuvor lokalen christlichen Führern erklärt, dass er sein Außenministerium angewiesen habe, mit den Vorbereitungen zu beginnen, um „ein Büro Samoas in Jerusalem in diesem Jahr zu eröffnen“. Dieser diplomatische Schritt folgt ähnlichen Initiativen anderer Staaten in der Region, darunter Fidschi und Papua-Neuguinea, die bereits Botschaften in Jerusalem eingerichtet haben oder in diesem Jahr tun werden.
Just spoke with the Prime Minister of Samoa, La’auli Leuatea Schmidt.
I thanked him for his moral decision to open an embassy in Jerusalem in 2026.
I also expressed our appreciation for Samoa’s consistent support for Israel in the multilateral arena.
I invited the PM to visit… pic.twitter.com/d8tZtZ0wie— Gideon Sa’ar | גדעון סער (@gidonsaar) January 11, 2026
Samoa und Israel unterhalten seit Jahrzehnten diplomatische Beziehungen, die 1972 begründet wurden und sich in jüngerer Zeit intensiviert haben, unter anderem durch Zusammenarbeit in Bereichen wie Gesundheit, Technologie, Landwirtschaft und Energie. Die Entscheidung, eine Botschaft in Jerusalem zu eröffnen, wird von Israel als Zeichen engerer politischer Verbundenheit und gegenseitiger Wertschätzung gewertet.
Der Schritt Samoas markiert einen weiteren diplomatischen Erfolg Jerusalems, wobei der Aufbau offizieller Vertretungen in der Stadt weiterhin ein zentrales Element israelischer Außenpolitik ist. Mehrere Staaten, vor allem im Pazifikraum, haben in den vergangenen Jahren diesen Weg eingeschlagen, was nach israelischer Darstellung die internationale Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt des jüdischen Staates weiter unterstützt.




