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Mitglieder„Apartheid“ als politisches Schlagwort

Ein UN-Bericht erhebt den Apartheid-Vorwurf gegen Israel in Judäa und Samaria – und verschärft damit eine ohnehin polarisierte internationale Debatte.

UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk spricht während einer Pressekonferenz zum Jahresende am europäischen Sitz der Vereinten Nationen in Genf, Schweiz, am 10. Dezember 2025, zu den Medien. Foto: EPA/Martial Trezzini

Das Büro des UN-Hochkommissars für Menschenrechte unter Leitung von Volker Türk hat einen neuen Bericht veröffentlicht, der schwere Vorwürfe gegen Israel erhebt. Darin wird behauptet, Israel verstoße in Judäa und Samaria sowie in Ostjerusalem gegen internationales Recht und betreibe eine Form „rassistischer Segregation“ bis hin zu „Apartheid“.

Der Bericht mit dem Titel „Israel’s discriminatory administration of the occupied West Bank, including East Jerusalem“ („Israels diskriminierende Verwaltung des besetzten Westjordanlands einschließlich Ostjerusalems“) erklärt, die Lebensbedingungen der palästinensischen Bevölkerung hätten sich insbesondere seit den Terrorangriffen der Hamas am 7. Oktober 2023 und der anschließenden israelischen Militäroperation weiter verschärft. Nahezu alle Lebensbereiche – von Bewegungsfreiheit über Bildung und medizinische Versorgung bis hin zu wirtschaftlicher Tätigkeit – würden durch israelische Gesetze, Sicherheitsmaßnahmen und Verwaltungsstrukturen eingeschränkt. Israel weist diese Vorwürfe entschieden zurück und spricht von verzerrten Anschuldigungen, die zentrale Fakten des Konflikts ausblendeten.

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4 Kommentare zu “„Apartheid“ als politisches Schlagwort”

  1. Francis Mo sagt:

    Das Büro des UN-Hochkommissars für Menschenrechte unter Leitung von Volker Türk hat einen neuen Bericht veröffentlicht, der schwere Vorwürfe gegen Israel erhebt. Darin wird behauptet, Israel verstoße in Judäa und Samaria sowie in Ostjerusalem gegen internationales Recht und betreibe eine Form „rassistischer Segregation“ bis hin zu „Apartheid
    ICH STAUNE ÜBER DIESE SCHEINBARE IGNORANZ DER UNO MITARBEITERS SOWIE FÜHRUNGSKRÄFTE.
    ABER KLAR IST DIE UNO WILL ISRAEL WEG VON DER LANDKARTE SEHEN.

    die Lebensbedingungen der palästinensischen Bevölkerung hätten sich insbesondere seit den Terrorangriffen der Hamas am 7. Oktober 2023 und der anschließenden israelischen Militäroperation weiter verschärft. Nahezu alle Lebensbereiche – von Bewegungsfreiheit über Bildung und medizinische Versorgung bis hin zu wirtschaftlicher Tätigkeit – würden durch israelische Gesetze, Sicherheitsmaßnahmen und Verwaltungsstrukturen eingeschränkt.
    BITTE ZEIGEN SIE MIR EIN LAND DIE NACH SO EINE BARBARISCHE TAT GEGEN ISRAEL,
    SAGEN WÜRDE BITTE NOCH EINMAL.

  2. Johannes Bieregger sagt:

    Warum erhebt die UN keine Menschenrechtsvorwürfe die
    gegen internationales Menschenrecht verstoßen?
    Und wer regiert die UN und welcher Geist ist da wirklich vorherrschend?

  3. Andrew Manner sagt:

    Statt Israel zu verurteilen, sollte die UNO besser gegen Russland Anklage erheben und als Vetomacht aus dem Sicherheitsrat rausschmeißen!

  4. Roland Kunz sagt:

    Wir leben in einer Zeit, in der permanent Begriffe und Zustände in ihr Gegenteil vergekehrt werden. Das ist auch im Mutterland der Apartheid, in Südafrika so. Wer Apartheid sagt, meint die Zeit Südafrikas vor 1995 und übersieht, dass die Apartheid weiter geht, heute einfach mit umgekehrten Vorzeichen. Und diese von Schwarzen an Weissen vollzogene Apartheid wäre weit konsequenter, wenn Südafrika auf Weisse verzichten könnte.
    In Israel müssen selbstverständlich Araber leben können (wohnen, arbeiten, Freizeit) und Palästinenser als Grenzgänger zum Arbeiten einreisen dürfen. Aber in den seit Urzeiten zu Israel gehörenden Regionen Judäa und Samaria – in vernebelnder Weise Westjordan genannt – ist den Israelis der Aufenthalt nicht gestattet. Apartheid ja, aber auch hier mit umgekehrten Vorzeichen.

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