Jerusalem und das israelische Verteidigungsministerium haben am Montag ein strategisches Abkommen unterzeichnet, das die militärische Infrastruktur in der Hauptstadt erheblich erweitern soll. Unterzeichnet wurde es im Rathaus von Jerusalem im Beisein von Verteidigungsminister Israel Katz, Bürgermeister Moshe Lion und weiteren Spitzenvertretern.
Neue Standorte, Umzüge, Museum
Das Abkommen sieht mehrere konkrete Projekte vor: Am Stadteingang Jerusalems soll eine Außenstelle der Direktion für Verteidigungsforschung und -entwicklung (DDR&D) entstehen. Zudem sollen die Militärhochschulen der IDF von Camp Dayan in Glilot nach Jerusalem verlegt werden. Geplant ist außerdem ein neues IDF-Museum in der Nähe des Mandel Leadership Institute. Parallel soll das IDF-Einberufungszentrum („Meitav“) modernisiert werden, und Wohnprojekte für Berufssoldaten (Career Personnel) sollen vorangetrieben werden.

Zeremonie und Aussagen der Beteiligten
Die Unterzeichnung fand am 15. Dezember 2025 im Jerusalemer Rathaus statt. Verteidigungsminister Katz bezeichnete das Abkommen als klares Signal für den Ausbau Jerusalems als Hauptstadt Israels. Bürgermeister Lion erklärte, die Partnerschaft solle Jerusalem stärken und die Stadt im Bereich nationaler Sicherheit nach vorn rücken; neue Einrichtungen und Infrastruktur des Verteidigungsapparats seien ein strategischer Schritt, der zusätzliche „Zentren“ in der Stadt schaffen und auch die städtische Wirtschaft stärken könne.




