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Herzzerreißende Hoffnung

Die unerschütterliche Liebe der Mutter einer Geisel sowie die Liebe Jeschuas zu Israel.

Familie und Freunde versammeln sich am 11. Februar 2025 auf dem Geiselplatz in Tel Aviv, um den Geburtstag von Avinatan Or zu feiern, der immer noch von Hamas-Terroristen in Gaza gefangen gehalten wird. Foto: Avshalom Sassoni/Flash90

Als ich neulich, am 7. Oktober, dem zweiten Jahrestag des schlimmsten Massakers an Juden seit dem Holocaust, die Zeitung las, durchlebte ich einige herzzerreißende Momente.

Die Daily Mail hatte einen Exklusivbericht darüber veröffentlicht, wie Ditza Or, die Mutter von Avinatan, der noch immer von der Hamas gefangen gehalten wird, nach zwei langen Jahren verzweifelt darauf hofft, ihren Sohn endlich lebend wiederzusehen. Ich musste die Zeitung beiseitelegen, während ich um sie weinte, als wäre es mein eigener Sohn. „Sie träumt davon, bald endlich ihr Ohr an seine Brust zu legen und seinen Herzschlag zu hören“, heißt es in dem Artikel. Ich bete, dass sie das kann.

Wir sind immer noch erschüttert von dem barbarischen Angriff auf eine Synagoge in Manchester, nicht weit von uns entfernt. Der brillante Kolumnist der Daily Mail, Richard Littlejohn, beschrieb es als „einen nationalen Skandal, das erste Mal in der modernen Geschichte, dass britische Juden allein deshalb ermordet worden sind, weil sie Juden waren“.

Und wir sind auch erschüttert von der unglaublichen Reaktion sinnloser Mobs, die diese Tragödie zum Anlass nehmen, um erneut auf die Straße zu gehen und ihren Hass auf das jüdische Volk zu entladen. Ich weine auch um den Jugendlichen, der einem Fernsehinterviewer sagte, er könne nicht verstehen, warum seine Gemeinschaft so gehasst werde.

Doch ich erinnere mich daran, wie Jesus über den Tod seines lieben Freundes Lazarus weinte (bevor er ihn wieder zum Leben erweckte). Und wie er über Jerusalem weinte, weil es die Zeit der Ankunft Gottes unter ihnen nicht erkannt hatte. Aber er wird auch sie wieder auferwecken, zurück in ihr Land und zurück zu ihrem Herrn und Messias, der seitdem über sie geweint hat, besonders während des Holocausts und jetzt inmitten dieses wiederauflebenden Antisemitismus, welcher seine giftigen Tentakel über den ganzen Globus ausbreitet.

Ja, du bist nicht allein, kleines Israel. Gott ist ganz sicher mit dir und teilt deinen Schmerz, deine Trauer und deinen Schrecken über solche Bosheit, die in westlichen Städten gezeigt wird, die auf jüdisch-christlichen Grundlagen gebaut sind.

Auch in den Medien hast du Freunde. Der erwähnte Littlejohn ist ein begeisterter Fan des nordlondoner Clubs Tottenham Hotspurs, er kritisierte die „woke“ Fußballwelt scharf für ihre erschreckende Gleichgültigkeit gegenüber den Gräueltaten in Manchester. Ein krasser Gegensatz zu ihrer ständigen Bereitschaft, anlässlich aller möglichen „Tugendhaftigkeitsbekundungen“ eine Schweigeminute einzulegen.

Als er sich hinsetzte, um das Spiel seiner Mannschaft gegen Leeds United zu sehen, gab es keine solche Ehrung. Dabei haben beide Teams viele jüdische Fans, darunter die langjährige britisch-israelische Geisel Emily Damari, eine Spurs-Anhängerin.

Piers Morgan, eine weitere wichtige Medienpersönlichkeit, verfasste eine scharfe Verurteilung der Campus-Proteste – wie unsere Universitäten zu riesigen Echokammern fundamentalistischer Intoleranz geworden sind. Er sprach von einer Generation, die in der Unwirklichkeit der sozialen Medien lebt und Schwierigkeiten hat, persönliches Versagen zu akzeptieren. „Aber Versagen an sich ist nicht fatal“, schreibt er. „Es wird dich in die Knie zwingen – wenn du es zulässt.“ Er klingt fast wie ein Evangelist.

In derselben Ausgabe wird die Geschichte einer ehemaligen Fernsehmoderatorin erzählt, deren Instagram-Post darüber, wie verloren sie sich jetzt in ihrer Welt nach dem Ruhm fühlt, viral gegangen ist. Viele können sich mit ihr identifizieren.

Doch es gibt einen Ausweg für diejenigen, die sich verloren fühlen. Jesus erzählte das Gleichnis vom verlorenen Schaf, um zu zeigen, wie sehr er sich um jeden einzelnen von uns kümmert. Er wird die 99, die sicher im Schafstall sind, zurücklassen, um dich zu suchen und zu finden. Er sagte: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ (Johannes 14,6)

Inzwischen gibt es in England viele Christen, die auf den Knien für Euch in Israel und für Juden in ganz Großbritannien und der ganzen Welt beten. Aber auch Sie können den Herrn anrufen. Der Prophet Jesaja schrieb: „Sucht den Herrn, solange er zu finden ist; ruft ihn an, solange er nahe ist.“ (Jesaja 55,6)

 

 


Charles Gardner ist Autor von „Israel the Chosen“ (Israel, das auserwählte Volk), erhältlich bei Amazon; „Peace in Jerusalem“ (Frieden in Jerusalem), erhältlich bei olivepresspublisher.com; „To the Jew First“ (Zuerst den Juden), „A Nation Reborn“ (Eine wiedergeborene Nation) und „King of the Jews“ (König der Juden), alle erhältlich bei Christian Publications International.

About the author

Patrick Callahan

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