Bei einem Terroranschlag am Montagvormittag gegen 10:13 Uhr am Ramot-Knotenpunkt im Norden Jerusalems sind sechs Menschen getötet worden. Zudem wurden nach Angaben von Magen David Adom 22 weitere Personen verletzt, darunter sieben schwer.
Zwei Terroristen eröffneten zunächst das Feuer auf eine Bushaltestelle. Anschließend stiegen sie in einen Linienbus ein und schossen dort auf die Fahrgäste.
Israelische Sicherheitskräfte und Ersthelfer am Ort desTerroranschlags im nördlichen Jerusalemer Stadtteil Ramot, 8. September 2025. Quelle: United Hatzalah.
Ein israelischer Soldat, der sich in der Nähe befand, sowie ein bewaffneter Zivilist reagierten sofort und konnten die beiden Angreifer neutralisieren. Rettungskräfte versorgten die Verletzten noch am Tatort und brachten sie in verschiedene Jerusalemer Krankenhäuser.
The terrorists who carried out a shooting attack at the Ramot Junction boarded a Line 62 bus and opened fire at the passengers. Additional buses were shot as well.
📸 Bus Drivers‘ Union pic.twitter.com/Y19TNO7Lqk
— Israel National News – Arutz Sheva (@ArutzSheva_En) September 8, 2025
Sanitäter beschrieben ein chaotisches Bild: Mehrere Opfer lagen bewusstlos auf dem Bürgersteig neben der Bushaltestelle, während andere im Bus behandelt wurden. Glasscherben und Trümmerteile lagen verstreut, zahlreiche Passanten erlitten Schocksymptome.
Die Teams von Magen David Adom erklärten zunächst vier Menschen für tot – darunter ein etwa 50-jähriger Mann und drei Männer um die 30. Im Krankenhaus Shaare Zedek erlag eine 50-jährige Frau ihren Verletzungen und wurde als fünftes Todesopfer bestätigt. Das sechste Todesopfer, dessen Identität zunächst nicht bekanntgegeben wurde, wurde am Nachmittag für tot erklärt, nachdem es den Ärzten nicht gelungen war, die Person zu retten.
Einer der Getöteten bei dem Anschlag ist Levi Jitzchak Pash, ein Einwohner Jerusalems.
Die Polizei sprach zunächst von einer noch laufenden Situation und untersuchte am Tatort auch ein verdächtiges Objekt. Parallel dazu ordnete das Militär die Schließung mehrerer Kontrollpunkte zwischen Jerusalem und Judäa und Samaria an, um die Lage neu zu bewerten. Soldaten der IDF durchkämmten das Gebiet rund um den Anschlagsort gemeinsam mit der Polizei. Berichte sprachen davon, dass mehrere Dörfer im Raum Ramallah umstellt wurden, um mögliche Helfer der Täter aufzuspüren.
Die Terrororganisation Hamas veröffentlichte eine Erklärung, in der der Anschlag als „heroische und besondere Operation“ bezeichnet wurde. Die Täter wurden darin als „palästinensische Widerstandskämpfer“ dargestellt, die Morde als „natürliche Antwort auf die Verbrechen der Besatzung“. Zudem rief die Hamas die Bevölkerung in Judäa und Samaria dazu auf, die Konfrontation mit Israel und den Siedlern weiter zu verschärfen.

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu berief nach dem Anschlag eine Lageeinschätzung mit den Spitzen des Sicherheitsapparates ein. Nach Informationen von Channel 12 gehen die Sicherheitsbehörden davon aus, dass die beiden Terroristen mit einem Fahrzeug aus einem Dorf bei Ramallah gekommen waren und dabei improvisierte „Carlo“-Maschinenpistolen benutzten.





„Ein israelischer Soldat, der sich vor Ort befand, reagierte entschlossen und konnte die beiden Terroristen neutralisieren, bevor sie noch größeren Schaden anrichten konnten.“
Gut, dass so viele bewaffnet sind und gleich eingreifen können.
Mal ganz ehrlich, ich verstehe nicht, wieso Hamas noch zu Wort kommt. Sie verhöhnen den Ewigen, sie verhöhnen sein Volk und bekommen immer noch Aufmerksamkeit. Sie können Forderungen stellen und bestimmen wo’s lang geht….
Nichtbeachtung und Vernichtung sind m.E. die richtigen Wege, um mit dieser Schlangenbrut fertig zu werden.
Shalom und den Segen Gottes nach Jerusalem/Israel
Christian