Ich schreibe diese Zeilen – und kann es selbst kaum glauben: Es sind bald zwei Jahre seit dem 7. Oktober 2023 vergangen. 22 Monate, und wir stecken immer noch in dieser verzweifelten Lage. Damals hätte ich mir in meinen schlimmsten Träumen nicht vorstellen können, dass wir heute, im August 2025, noch immer vor derselben Frage stehen: Wie soll es weitergehen? Werden die Geiseln jemals zurückkehren?
Wir schalten den Fernseher ein – aber es kommt nichts Neues. Dieselben Bilder, dieselben Stimmen, dieselben endlosen Diskussionen. Und diese Ungewissheit legt sich wie ein bleierner Nebel auf alles.
Seit die Videos der beiden Geiseln Evyatar David und Rom Braslavski veröffentlicht wurden, gehen mir ihre Gesichter nicht mehr aus dem Kopf. Ausgemergelt, entkräftet – Ärzte sagen, sie hätten vermutlich die Hälfte ihres Körpergewichts verloren. Sie sehen aus, als wären sie in einem Konzentrationslager. Und das sind nur die, die wir zu sehen bekommen.
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Hass ist die Basis der Hamas: Hass gegen Israel. In Israel hasst man sich selbst bzw. Kaplanisten hassen Bibisten. Welcher Hass ist nun der bessere? Gibt es einen gerechtfertigten Hass?
Ich sage dazu: Nein!
Umschalten auf Liebe? Wie soll das gehen? Liebe muss man haben bevor man sie geben kann. Wer hasst hat keine Liebe.
Der Hass der Hamas wird dazu führen, dass sie bald nicht mehr existieren. Wo führt der Hass in Israel hin? Etwas ist faul im Staate Israel – ich könnte es benennen, traue mich aber nicht!
Etwas Grundlegendes muss sich ändern, sonst wird Israel bald nicht mehr existieren!
Menschen die keine Lösung für IHRE Probleme sehen brauchen JEMANDEN dem sie die Schuld dafür geben können – und wer ist dann besser geeignet als Netanjahu (ob berechtigt oder nicht spielt dabei nicht mal mehr die Hauptrolle).