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MitgliederWie real sind Friedensabkommen im Nahen Osten?

Begriffe wie „Friedensabkommen“ oder „Normalisierung“ spiegeln eine westliche Denkweise wider, die aber den politischen und kulturellen Realitäten in einem arabisch geprägten Umfeld nicht entspricht.

Friedensabkommen
Unterzeichnung der Abraham-Abkommen im Weißen Haus, September 2020 | Foto: Avi Ohayon/GPO

In unserer Region werden Vereinbarungen von der anderen Seite als temporäres Instrument betrachtet, das immer auf Macht, Ehre und Interessen basiert. Zugeständnisse werden als Schwäche ausgelegt. Israel sollte sich diesbezüglich keinen Illusionen hingeben und nicht darauf setzen, dass Abkommen auch vom Vertragspartner als dauerhaft bindend angesehen werden. Vielmehr kommt es darauf an, kraftvoll zu agieren, wozu auch wirksame Abschreckung gehört.

In westlichen Medien, zu denen auch israelische zu rechnen sind, werden die Begriffe Normalisierung bzw. Friedensabkommen oft synonym verwendet. Doch sind sie wirklich ein Weg zum Frieden im Nahen Osten? Offenbaren sie nicht vielmehr das grundlegende Unverständnis des Westens gegenüber der arabischen Kultur?

Friedensabkommen sind ein westliches Konstrukt, das nicht zwingend mit der arabischen Welt harmoniert. Seit der Kolonialzeit versuchte der Westen, dem Rest der Welt das Konzept des Nationalstaats mit seinen politischen Normen aufzuzwingen. Doch die tribalen Loyalitäten und nomadischen Gesetzmäßigkeiten, die diese Region seit Jahrhunderten prägen, konnten nicht gebrochen werden.

 

ISLAMISCHE KONZEPTE

In der islamischen Tradition existieren verschiedene Konzepte, die oft fälschlicherweise mit dem westlichen...

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Patrick Callahan

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3 Kommentare zu “Wie real sind Friedensabkommen im Nahen Osten?”

  1. Markus Moser sagt:

    Humanismus, vergiss es..!
    Mehr kann man dazu nicht sagen..
    Bibi erzählt mir zuviel von Frieden.Das ist Wunschdenken. Ich weiss nicht , was Freud dazu sagen würde😂
    Die Welt ist eine
    Freiluft-Psychiatrie
    Ohne Jesus gibt es keine eigentliche Realität der Wahrheit!

  2. Luise H. sagt:

    Wer Frieden will muss sich bis an die Zähne bewaffnen. Sichtbar!
    Und tausendmal unsichtbar dazu.
    Das ist der einzige Respekt den der Islam kennt.

  3. Johannes Bieregger sagt:

    Die irdischen Gesetzmäßigkeiten sind nun einmal so wie sie sind. Der Stärkere gewinnt. Und deshalb muss Israel weiter stark bleiben. Muss aber ihren Erfinder dennoch aktiv miteinbeziehen, sonst sieht es nicht gut aus. Israel muss unbeirrt seinen Weg gehen, und darf sich nicht zu sehr von einer gottlosen und abgrundtief scheinheilig verlogenen Welt beeinflussen lassen. Bei David, er war nicht stark, aber er vertraute seinem Gott und Erfinder und dieser lenkte den Stein so, dass dieser genau die freche Stirn des Goliath (freche Welt) traf, dass dieser tot umfiel. Was Siegmund Freud, Österreicher wie ich und Jude zu all dem sagen würde, wäre wirklich interessant. Israel steht alleine da und muss wie immer seit es Israel gibt, alleine kämpfen. Die USA schickt sicher keine Soldaten um als Verstärkung mit Israel zu kämpfen. Der Weltkrieg, Vietnam und der Irak, dies ist vorbei. Möge Israel dennoch wieder gestärkt aus diesem ganzen Wahnsinn hervortreten. Shalom Israel

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