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Neue Studie widerlegt Genozid-Vorwurf gegen Israel mit Zahlen und Fakten

In einer von Israel Heute erstmals in den ausländischen Medien veröffentlichten Studie werden zentrale Vorwürfe gegen Israel im Gaza-Krieg überprüft und widerlegt. Militärhistoriker Prof. Danny Orbach sprach mit Israel Heute über Fakten, Propaganda und den Kampf um die öffentliche Meinung.

Israel
Einwohner von Gaza genießen das Meer an einem heißen Tag in Gaza-Stadt, 4. Juli 2025. Foto: Ali Hassan/Flash90.

Ein umfangreicher Forschungsbericht des Begin-Sadat-Zentrums für strategische Studien an der Bar-Ilan-Universität sorgt für Aufsehen. Inmitten weltweiter Debatten über Israels Vorgehen im Gazastreifen stellt die Untersuchung zentrale Vorwürfe wie „Genozid“ oder „systematische Hungersnot“ infrage – mit Zahlen, Quellen und forensischen Analysen.

Studie: Illusions of Genocide: A Critical Study of the Israel-Gaza War (2023-2025) and the Pitfalls of Humanitarian Reporting 

 

Prof. Danny Orbach, leitender Autor der Studie und Militärhistoriker an der Hebräischen Universität Jerusalem, sprach im Interview mit Israel Heute Chefredakteur Aviel Schneider offen über die Erkenntnisse und über den aussichtslosen Kampf gegen eine globale Propagandamaschinerie. In einem ausführlichen Gespräch wurde deutlich, was viele längst ahnen: Die internationale Berichterstattung über Israel ist von tief verwurzelten Vorurteilen geprägt. Fakten, Zahlen und Analysen prallen oft wirkungslos an einer moralisch aufgeladenen Erzählung ab.

Und doch ist Orbach davon überzeugt, dass der Kampf um Israels Wahrheit nicht nur auf dem Schlachtfeld geführt werden muss, sondern ebenso – vielleicht sogar zuerst – in den Medien. Denn wer die öffentliche Wahrnehmung verliert, verliert letztlich auch die politische Legitimation seines Handelns.

Ausgangspunkt der Untersuchung ist unter anderem ein viel beachtetes Dokument des israelischen Historikers Dr. Lee Mordechai: eine umfangreiche Sammlung von Berichten, Videos und Vorwürfen mutmaßlicher Kriegsverbrechen der IDF im Gazastreifen. Die Forscher kombinierten quantitative Analysen mit forensischem Material, Primärquellen und historischen Vergleichsfällen.

Ihr Fazit: Es gebe keinerlei Beweise für eine gezielte Aushungerungsstrategie oder systematische Angriffe auf Zivilisten durch Israel. Im Gegenteil, die israelische Armee habe beispiellose Schutzmaßnahmen ergriffen – etwa durch frühzeitige Evakuierungsbefehle ganzer Stadtteile.

Palästinenser leben in Zelten in der Gegend von Al-Mawasi in Khan Yunis im südlichen Gazastreifen. 6. Juli 2025 Foto: Abed Rahim Khatib/Flash90.

Mehr Hilfe als vor dem Krieg

„Nicht nur wurde die humanitäre Hilfe nach Gaza nicht gestoppt, sie wurde sogar erhöht“, betont Prof. Orbach. Entgegen der oft zitierten Zahl von „500 LKWs täglich“ seien vor dem Krieg im Durchschnitt lediglich 73 Lebensmitteltransporter pro Tag in den Gazastreifen gelangt. Während des Krieges, insbesondere im Jahr 2024, habe der Durchschnitt bei 109 pro Tag gelegen – ein Anstieg, den Orbach als „faktische Widerlegung des Hungernarrativs“ versteht. Auch die lokale Lebensmittelproduktion wurde mitberücksichtigt. Von einer gezielten Aushungerung der Zivilbevölkerung könne keine Rede sein. Das heißt: Während des Krieges wurden die Palästinenser mit mehr Lebensmitteltransportern pro Tag versorgt als vor dem Krieg. Das ist eine Tatsache – und demnach kann man sagen, dass die Menschen im Gazastreifen unter ihrem eigenen Hamas-Regime mehr gehungert haben als während des Krieges.

Lkw und humanitäre Hilfsgüter für den Gazastreifen am Grenzübergang Kerem Shalom auf der israelischen Seite der Grenze zum Gazastreifen, 29. Mai 2025. Foto: Flash90.

Orbach räumt ein: „Israel hat Maßnahmen ergriffen, um zivile Opfer zu minimieren – und diese haben uns erhebliche militärische Nachteile gekostet.“ So habe man sichere Zonen definiert, Groß-Evakuierungen durchgeführt und auf Überraschungseffekte bei Militäroperationen verzichtet – mit dem Risiko, dass die Hamas dadurch Kämpfer und Waffen von Ort zu Ort verlagern konnte. Eine Überprüfung von BBC Verify ergab, dass lediglich 1,2 Prozent der dokumentierten Todesfälle bis Januar 2025 in den als sicher deklarierten Gebieten stattfanden – ein Indiz für Israels Vorsicht.

Besonders hebt die Studie Israels Evakuierungsstrategie hervor: „Soweit wir wissen, hat keine andere Armee weltweit im Voraus Zivilisten über Angriffsrouten und Zeitfenster informiert – eine Maßnahme, die militärisch den Überraschungseffekt kostet, aber dem Schutz Unbeteiligter dient.“

Ein Kernpunkt der Studie ist die Auseinandersetzung mit den zirkulierenden Todeszahlen. Während international Zahlen von bis zu 100.000 Opfern genannt werden, verweist Orbach auf die offiziellen Angaben des Gesundheitsministeriums im Gazastreifen: etwa 55.000 Tote. Diese Zahlen, so Orbach, seien allerdings nicht unabhängig überprüfbar und enthielten „offensichtliche Manipulationen“ – vor allem in der Kategorisierung von Frauen und Kindern.

Die Studie benennt zwei systemische Probleme in der humanitären Berichterstattung, die das Bild verzerren. Erstens eine „humanitäre Voreingenommenheit“ – also der Versuch von NGOs, nicht nur zu berichten, sondern politisch zu gestalten, was oft zu überzogenen, alarmistischen Darstellungen führe. Zweitens die Unfähigkeit solcher Organisationen, unabhängig in autoritären Regimen zu arbeiten. Prof. Orbach erinnert an den Irak nach dem Golfkrieg, wo Todeszahlen bewusst manipuliert wurden – ein Szenario, das er auch für den Gazastreifen nicht ausschließen möchte.

Besonders kritisch sieht Orbach eine Studie des bekannten Statistikers Michael Spagat, die durch Interviews mit 2.000 Familien im Süden des Gazastreifens auf rund 75.000 direkte Kriegsopfer und 8.000 indirekte Todesfälle kam. Orbach bemängelt erhebliche methodische Mängel. Die befragten Palästinenserfamilien seien zum Teil nicht repräsentativ für die Gesamtbevölkerung gewesen, sondern Familien von gefallenen Märtyrern (Terroristen, genannt Schahidim). Zudem seien keine Namen oder Ausweisdaten erfasst worden, und es fehle jede Verifikation, ob Todesfälle tatsächlich gemeldet wurden.

Diese Zahlen wurden dann von israelischen Journalisten wie Nir Hasson von Haaretz weiterverbreitet. Sie extrapolierten weltweit, denn Hasson sagte: „Wenn es bis Januar 2025 75.000 palästinensische Tote und 8.000 indirekte Tote waren, dann sind es jetzt bestimmt bald 100.000.“ Daher ist die palästinensische Todeszahl von 100.000 viral geworden – aber faktisch falsch.

Selbst wenn man Spagats Daten ernst nehme, zeigten sie laut Orbach keine Anzeichen für eine Hungersnot. „Bei echter Hungersnot sterben vor allem kleine Kinder zuerst – das war hier nicht der Fall“, erklärt er. Damit seien auch die düsteren Prognosen von UN-Organisationen wie dem IPC, die für 2024 eine „katastrophale Hungersnot“ vorhergesagt hatten, nicht eingetreten. „Diese Vorhersagen haben sich schlicht nicht bewahrheitet.“

Glauben Sie, Michael Spagat wird sich mit eurer Studie auseinandersetzen? – „Vielleicht. Wir haben ihm eine Reihe von Fragen geschickt. Er kennt uns, denn er hat uns sogar erlaubt, eine seiner Irak-Grafiken zu verwenden. Aber er hat uns noch nicht geantwortet“, so Prof. Orbach.

Ein wiederkehrendes Problem sei die geringe Wahrnehmung von Korrekturen. So korrigierte UNRWA etwa die eigene Behauptung, die Hilfslieferungen seien um 70 % gesunken – doch die Medien berichteten kaum darüber, während die ursprüngliche Falschinformation weiterhin weltweit zirkulierte, bis hin zum Internationalen Strafgerichtshof.

Die Autoren der Studie verschweigen auch israelische Fehler nicht. So räumen sie ein, dass zwischen März und Mai 2025 Lieferstopps bewusst als Druckmittel eingesetzt wurden – ein „schwerwiegender Fehler“, wie Orbach betont, aber nicht Teil einer langfristigen Strategie.

Auch der Vorfall an den GHF-Verteilzentren, bei dem zahlreiche Zivilisten starben, wird in der englischen Fassung thematisiert: Orbach spricht von „krimineller Fahrlässigkeit einzelner IDF-Kommandeure“. Er kritisiert, dass in einem so komplexen Kriegsgebiet nichttödliche Mittel nicht ausreichend genutzt worden seien, räumt aber auch ein, dass Israel sich in einem sicherheitspolitischen Dilemma befinde: „Man kann nicht erwarten, dass Hilfslieferungen durchkommen und gleichzeitig ungeschützt bleiben.“

Hamas
Palästinenser versammeln sich am Grenzübergang Zikim zwischen Israel und Beit Lahia im Norden des Gazastreifens, um humanitäre Hilfe zu erhalten, die über den Zikim-Übergang geliefert wird, 23. Juni 2025. Foto: Ali Hassan/Flash90

Was war Israels größter Fehler? – Auf diese Frage antwortet Orbach überraschend selbstkritisch: „Israel hat es versäumt, seine humanitären Anstrengungen international verständlich zu kommunizieren – etwa, dass während des Krieges mehr Nahrung in den Gazastreifen geliefert wurde als zuvor.“ Und weiter: „Das Wort ‚Militärverwaltung‘ erzeugt in Israel Panik – doch ohne arabischsprachige Verbindungsoffiziere entstehen Missverständnisse. Die Soldaten interpretieren jede Begegnung als Gefecht.“

Doch wie lässt sich all das öffentlich vermitteln? Die palästinensische Medienstrategie setzt nicht auf Fakten, sondern auf Emotionen – und das funktioniert. Das ist etwas, was Orbach weiß, aber worauf er keine Antwort hat. Weinende Kinder, leere Teller, verzweifelte Mütter – das geht direkt ins Herz. Aber genau damit wird die Realität im Gazastreifen in eine Hungersnot bis hin zum Völkermord manipuliert. Seine eigene Forschung hingegen sei nüchtern, faktenbasiert, wissenschaftlich. „Wir sind keine PR-Leute. Unser Ziel ist es, eine fundierte Diskussion zu ermöglichen – nicht mehr.“ Er beschreibt das Ringen mit der öffentlichen Wahrnehmung als ein Spiel wie „Whac-a-Mole“, als eine wiederholende und oft ergebnislose Aufgabe: „Kaum widerlegt man einen Vorwurf, taucht der nächste auf. Es ist ein nie endender Kampf gegen ein riesiges Propaganda-Netzwerk.“

Die Studie widmet sich einem der brisantesten Vorwürfe unserer Zeit: der internationalen Anschuldigung, Israel begehe im Gazastreifen einen Völkermord. Die Autoren – Prof. Danny Orbach, Dr. Yagil Henkin, Dr. Yonatan Buxman und der Jurist Yonatan Braverman – vereinen Expertise aus Militärgeschichte, Kriegsrecht und quantitativer Konfliktforschung. Ihre Untersuchung gilt als bislang umfassendster und methodisch fundiertester Versuch, die Genozid-Vorwürfe gegen Israel einer wissenschaftlichen Prüfung zu unterziehen. Israel habe sich oft schlecht erklärt – während seine Gegner sehr gut darin seien, Bilder und Begriffe gezielt zu manipulieren. Was bleibt, ist ein nüchterner, forensischer Blick auf ein zutiefst emotional aufgeladenes Thema. Die jüngste Studie legt der internationalen Gemeinschaft Fakten und Zahlen auf den Tisch – ob sie Gehör finden, bleibt abzuwarten.

About the author

Patrick Callahan

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Ein Kommentar zu “Neue Studie widerlegt Genozid-Vorwurf gegen Israel mit Zahlen und Fakten”

  1. Ralf ILgenstein sagt:

    Mein Blud das Kocht vor maßloser Wut wenn ich Sehe das Deutschland wieder zum
    Nährboden des Juden Hasses wird , aus Braunhänden sind heute Rothemden geworden.
    Das Perverse dabei ist das die Linksfaschistische Juden Hassende ANTIFA wie die SS in
    ganz schwarz Aufmarschiert. Prominente wie Dieter Hallervorden sie zeigen ihren Juden Hass in dem sie sich zum Propaganda Sprachrohr der HAMAS machen in dem Dieter Hallervorden im TV Behauptet das Israel Völkermord in GAZA Begeht , Hier geben Prominente die Lügen der HAMAS weiter ohne jemals zu Überprüfen ob es die Wahrheit ist. Israel müsste dieses Terroristen Unterstützern die Greul Taten Zeigen wie Terroristen und Zivilisten aus GAZA Greul Verbrechen an Juden Begannen haben.
    Europas Politiker haben Blut an ihren Händen und die Schwerste Schuld tragen die Kirchen die mit dem Teufel Hand in Hand gehen . Ihr könnt es mir Glauben oder Nicht ich Beweine jeden Gefallenen IDF Soldaten, in Bitte Gott um Schutz aller Soldaten . Frieden haben wir erst wenn Gott Regiert, Israel müsste viel besser mit den Medien sein es wird Zeit auch diesen Krieg zu Gewinnen .Gott Segne Israel und sein Jüdisches Volk AMEN

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