Es ist ein Moment seltener Symbolkraft im Nahostkonflikt: Katar, lange als Schutzmacht und Rückzugsort der Hamas bekannt, greift nun selbst ein. In einem bisher beispiellosen Schritt wurden führende Hamas-Funktionäre im Exil dazu aufgefordert, ihre persönlichen Waffen abzugeben. Was wie eine kleine Geste wirkt, entpuppt sich als strategisches Signal – in Richtung Washington, in Richtung Jerusalem und womöglich auch in Richtung eines historischen Wendepunkts. Der Druck steigt. Die Zeichen deuten auf einen Geiseldeal und möglicherweise auf den Anfang vom Ende der Hamas in ihrer bisherigen Form. Doch wie ernst ist die Geste gemeint – und wer zieht im Hintergrund die Fäden?
Katar hat mehreren hochrangigen Hamas-Funktionären im Exil in Doha überraschend befohlen, ihre persönlichen Waffen abzugeben. Laut einem Bericht der britischen Times betrifft dies unter anderem Khalil al-Hayya, den Leiter des Hamas-Verhandlungsteams, Muhammad Darwish, Vorsitzender des Schura-Rats, sowie Zahar Jabarin, einer der Mitbegründer des militärischen Hamas-Flügels.
Der Schritt wird von Beobachtern als symbolisches Signal gewertet – sowohl in Richtung...
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Hoffen wir das Beste.
Das ist eine gute Entwicklung. Aber – sollte Qatar die Entwaffnung der Hamas auch im Gaza-Streifen gelingen – zeigt das im Umkehrschluss, dass Qatar als vermeintlicher Schlüssel-Vermittler sein Potential zugunsten der Hamas zurück gehalten und damit viel Blutvergiessen willentlich ermöglicht hat.