(JNS) Israel hat am Montag der französischen Regierung vorgeworfen, Teile des israelischen Pavillons auf der Pariser Luftfahrtmesse, die auf dem Flughafen Le Bourget eröffnet wurde, gesperrt zu haben und damit gegen Vereinbarungen über die Teilnahme Israels und die Grundsätze der Gleichbehandlung verstoßen zu haben.
„Diese empörende und beispiellose Entscheidung riecht nach politisch motivierten und kommerziellen Erwägungen“, erklärte das israelische Verteidigungsministerium am Montag und wies darauf hin, dass sie „zu einem Zeitpunkt getroffen wurde, zu dem Israel einen notwendigen und gerechten Krieg führt, um die nukleare und ballistische Bedrohung für den Nahen Osten, Europa und die ganze Welt zu beseitigen“.
Die Organisatoren der Messe, die im Auftrag der französischen Regierung handelten, ordneten die Entfernung von Angriffswaffensystemen aus den israelischen Pavillons an. Als die israelische Delegation sich weigerte, errichteten die Organisatoren „eine schwarze Wand, die die israelischen Pavillons blockiert und eine Trennung zwischen den Pavillons der israelischen Industrie und Dutzenden anderer Pavillons (türkische, chinesische und andere) schafft“, so das Ministerium.
Die Internationale Luftfahrtmesse Paris bestätigte in einer Erklärung gegenüber FranceInfo, dass sie die fragliche Maßnahme ergriffen habe. „Dies geschah auf Anweisung der zuständigen französischen Behörden vor Eröffnung der Messe, die sich auf die Entfernung bestimmter Ausstellungsstücke in den israelischen Pavillons bezog“, teilten die Organisatoren dem Sender mit. „Derzeit finden Gespräche statt, damit die verschiedenen Parteien eine für alle Seiten zufriedenstellende Lösung finden können“, fügten sie hinzu.
Die Messe wird vom französischen Verband der Luft- und Raumfahrtindustrie organisiert, einem Dachverband, der mehrere Luftfahrtriesen vertritt, darunter Airbus, Astrium und Dassault Aviation.
Frankreich unter Präsident Emmanuel Macron verhängte ein Waffenembargo gegen Israel während des Krieges Israels gegen die Hamas im Gazastreifen.
Im vergangenen Jahr hob ein Pariser Gericht die vom französischen Verteidigungsministerium geforderten Beschränkungen für israelische Unternehmen im Zusammenhang mit der Verteidigungsmesse Eurosatory 2024 auf und entschied, dass diese gegen den Gleichheitsgrundsatz verstießen.





Das ist traurig, peinlich und letztlich zum Schaden für die Verantwortlichen und ihr Land!