Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hat die Einsatzpläne der israelischen Streitkräfte zur Fortsetzung der Militäraktionen gegen die Hamas im Gazastreifen genehmigt.
Während eines Besuchs der Gaza-Division am Dienstag traf Katz mit hochrangigen Militärbeamten zusammen, darunter der stellvertretende Generalstabschef der israelischen Streitkräfte, Generalmajor Tamir Yadai, der Chef des Südkommandos, Generalmajor Yaniv Asor, der Kommandeur der Gaza-Division, Brigadegeneral Barak Hiram, und der Kommandeur der 252. Division, Brigadegeneral Yehuda Vach.
„Unser Hauptziel ist es, die Geiseln nach Hause zu bringen“, erklärte Katz. ‚Wenn die Hamas weiterhin ein Abkommen ablehnt, wird sie einen immer höheren Preis zahlen. Wir werden Territorium einnehmen, Terroristen ausschalten und die Infrastruktur zerstören, bis die Hamas vollständig besiegt ist.‘
Der Generalstabschef der israelischen Streitkräfte, Generalleutnant Eyal Zamir, hat zu einer Verschärfung des Vorgehens gegen die Terrorgruppe Hamas aufgerufen.
„Die Hamas versucht, Zeit zu gewinnen – das ist eine Strategie, nicht nur eine Taktik“, sagte Zamir laut einem Bericht von Channel 12 News vom Montag in Sicherheitsdiskussionen. „Die Aktionen der israelischen Streitkräfte schaden ihnen und führen zu Instabilität, aber sie führen nicht zur Freilassung von Geiseln. Deshalb haben wir keine andere Wahl – wir müssen den Druck erhöhen.“
Laut der Washington Post erwägen die politischen und militärischen Entscheidungsträger Israels Pläne für eine Bodenoffensive in Gaza, die eine monatelange oder noch längere militärische Besetzung der gesamten Region beinhalten könnte.
Gegenwärtige und ehemalige israelische Beamte, die über die Angelegenheit informiert wurden, teilten der Post mit, dass die neue Taktik wahrscheinlich die direkte militärische Kontrolle der humanitären Hilfe, das gezielte Angreifen der zivilen Führung der Hamas und die Evakuierung von Frauen, Kindern und überprüften Zivilisten in „humanitäre Blasen“ beinhalten würde, während die verbliebenen Kämpfer belagert würden.
Israelische Beamte betonten gegenüber der Post, dass Jerusalem immer noch auf das Ergebnis der Waffenstillstandsgespräche warte und noch keine Entscheidung darüber getroffen worden sei, ob – oder wie – die derzeitige Phase der Offensive, die bisher hauptsächlich aus Luftangriffen bestand, ausgeweitet werden solle.




