Naher Osten

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MitgliederTacheles mit Aviel – Libanon und Normalisierung?

Tacheles, offen und unverblümt sage ich meine Meinung. In den letzten Tagen, vielleicht Wochen, sind auf beiden Seiten – Israel und Libanon – immer mehr Stimmen zu hören, die von einer Normalisierung zwischen den beiden Ländern sprechen.

Symbolbild - Die Stadt Tel Aviv hat den Rabin-Platz in Solidarität mit den Opfern der Explosion in Beirut am 5. August 2020 mit der libanesischen Flagge beleuchtet. Foto von Miriam Alster/Flash90

Die große Mehrheit der israelischen Bevölkerung befürwortet einen Frieden mit dem Libanon, wie zahlreiche Umfragen auf israelischen Telegram-Kanälen zeigen. Über 70 bis 80 Prozent der Menschen im Land wollen Frieden mit dem nördlichen Nachbarn. Das Gleiche hört man auf libanesischer Seite, und darüber haben wir in den letzten Monaten oft berichtet. Nachdem Israel die gesamte Führung der Hisbollah eliminiert und damit die schiitische Terrormiliz im Libanon und die Achse des Bösen im Iran zerschlagen hat, haben Libanesen den Mut gefasst, öffentlich vor der Kamera von Frieden und Normalisierung mit Israel zu sprechen. Diejenigen, die sich für eine Annäherung an Israel aussprechen, sind libanesische Politiker und Kommentatoren aus christlichen, sunnitischen und drusischen Bevölkerungsgruppen.

Im vergangenen Jahr haben einige prominente christliche und sunnitische Persönlichkeiten im Libanon ihre Bereitschaft zu einer Normalisierung der Beziehungen zu Israel signalisiert. Samy Gemayel, Vorsitzender der christlichen Kataeb-Partei, betonte in einem Interview im Oktober 2024, dass „der Libanon seine eigenen Interessen verfolgen und offen für den Dialog sein sollte, um die Stabilität des Landes zu gewährleisten“....

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Patrick Callahan

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Ein Kommentar zu “Tacheles mit Aviel – Libanon und Normalisierung?”

  1. Stephan Wolf sagt:

    Die Lage im Libanon wird sich stabilisieren und konsolidieren, die neue Regierung wird gefestigt sein und ihre Vorhaben umsetzen. Die Armee wird Oberhand gewinnen über die Milizen und für Ordnung und Sicherheit sorgen. Auch die Wirtschaft stabilisiert sich und es etablieren sich neue, dauerhafte Verfahrensweisen und Umgangsformen.

    Die Dinge laufen jetzt anders, denn die destruktiven Kräfte sind zerschlagen und sie werden sich nicht wieder sammeln können. Die gotteslästerliche selbsternannte Hisbollah, die nur Unheil und Allahs Fluch in das Land gebracht hat, löst sich ganz auf und die ehemaligen Mitglieder gehen wieder eigene Wege, man fühlt sich an diese Organisation nicht mehr gebunden und sagt sich los von ihr, denn es ist jetzt offenkundig, dass sie nicht das war, wofür sie sich ausgegeben hat.

    So werden sich auch die Spaltungen in der libanesischen Gesellschaft wieder egalisieren, man wird vereint und konstruktiv an der gemeinsamen Zukunft arbeiten und die Übel der Vergangenheit vergessen.

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