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MitgliederTacheles mit Aviel – Kann Trump auch Israel vor die Tür setzen?

Tacheles, offen und unverblümt sage ich meine Meinung. Was passiert, wenn sich Trump plötzlich gegen Israel wendet?

US President Donald Trump. Photo: EPA-EFE/CHRIS KLEPONIS / POOL
US President Donald Trump. Photo: EPA-EFE/CHRIS KLEPONIS / POOL

Als US-Präsident Donald Trump gestern sein Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj mit einem Eklat beendete und ihn aus dem Weißen Haus warf, wurde deutlich, dass dieses Ereignis auch für Israel eine Lehre war. Selenskyj kam nicht, um Tacheles zu reden, sondern um eine ideologische Diskussion zu beginnen. Er betrachtet die Welt durch die Linse von Werten – Schwache gegen Starke, Ungerechtigkeit gegen Gerechtigkeit. Trump hingegen denkt anders, und mit seiner Rückkehr an die Macht ist die Vorstellung verschwunden, dass die USA der Verteidiger der Demokratien und der globalen Gerechtigkeit sind. Jetzt handelt Amerika für Amerika. Israel, das sich mitten im Krieg und in außenpolitischen Konflikten mit kritischen Partnern befindet, sollte aus dem Fiasko im Weißen Haus lernen. Was in der Vergangenheit galt, muss heute und morgen nicht mehr gelten. Die politischen Spielregeln ändern sich, und das bekommt Europa seit Trumps Rückkehr nach Washington besonders zu spüren. In einer Realität, in der sich Interessen schnell wandeln, muss Israel sicherstellen, dass es jedem strategischen Partner einen greifbaren Nutzen bietet – sei es durch Technologie, Geheimdienstinformationen oder geopolitische Vorteile. Ich bin...

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Patrick Callahan

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15 Kommentare zu “Tacheles mit Aviel – Kann Trump auch Israel vor die Tür setzen?”

  1. m.b.zuendorf sagt:

    Genau diese Frage habe ich heute früh mit meiner Frau diskutiert. Und unser Trost ist, dass Israel einen Verbündeten hat, den niemand sonst hat, nämlich Gott.
    „Siehe, der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht.“ (Psalm 121, 4)

  2. Jeanôt Cohen sagt:

    Eindeutig und richtig. Israel hat „nur“ einer echter vertrauenswürdiger verbündeter. Und das ist GOTT allein.

  3. Bernd Lindner sagt:

    Bereits seit Beginn von Trumps Amtszeit (2017) frage ich mich, ob er nicht letztlich Israel eine Rechnung präsentieren wird. Er ist ein Geschäftsmann und bleibt ein Geschäftsmann. Ab dem Moment, an dem er seine Augen nicht mehr auf den Segen richtet, den er empfängt, wenn er Israel segnet, geht es ihm bergab und zwar schneller als er bei drei auf dem Baum ist.
    Einerseits handelt er richtig, andererseits ist er in Gefahr zu übertreiben.

  4. Tanja Eichhorn sagt:

    „Verflucht ist, wer auf Menschen vertraut, gesegnet der Mensch, der auf den HERRN vertraut“ Jeremia 17, 5-8.
    Ich denke, kein Volk weiß es besser wie das Volk Israel. Die ganze Bibel ist voll von diesen Geschichten und harten Lektionen.
    Es geschieht nichts, was der HERR nicht will. Im Endeffekt ist die Person egal. Der lebendige Gott kann jeden gebrauchen wie ER WILL. Ob der nun Trump heißt oder wie auch immer. Er kann jedem Menschen drehen, verstecken oder Heiden Könige benutzen um dem Volk viel Segen zu bereiten.
    Ich denke mir auch oft, vertraut auch nicht auf uns, auf uns Christen oder Israel Freunde. Auch da wird es wahrscheinlich zu gewissen Zeiten dazu kommen, dass auch diese sich abwenden oder schlimmer.
    Schma Jisrael. Adonai eloheinu Adonai echad.

  5. Fritz Steiner sagt:

    Liebes Israel heute, das Selesnkyj eine wertebasierten Ansatz verfolgt und das er vesucht irgendwelchen Schaden zu begrenzen, zeigt die schauspielerische Leistung dieses Heuchlers! Dies hätte er schon lange vor der Russischen Invasion beweisen können , in dem er die russischprachige Bevölkerung in den an Russland angrenzenden Regionen nicht verfolgt und massakriert hätte (14000 Todesopfer durch seine Nazi Bandera Truppen!) und die für Russland geltenden roten Linien akzeptiert hätte! Die Verträge von Minsk waren reine Makulatur, laut Angela Merkel, um die Ukraine mit westlicher und Nato Hilfe zu einem, wie man sieht, aussichtslosen Krieg gegen Russland aufzurüsten! Erwarte eigentlich von Israel Heute mehr Ausgewogenheit, ebenfalls in der wohlwollenden Berichterstattung zu Aserbaidschan, einem Land, das die ethnische Säuberung von Bergkarabach mit 100000 Vertriebenen der christlich-armenischen Bewohner, durchführte! Verstehe auch nicht ihr Statement zu der Wahl in Deutschland, das die Konservativen gewonnen haben! Diesselbe woke linke Regierungsmannschaft mit belanglosem C in ihren Parteiemblems verbandelt mit SPD und Grünen ( 65 verschiedene Geschlechter!!), die das Land in den letzten Jahren herunter gewirtschaftet haben! Vielleicht sollt sich Israel Heute weniger bei den gleichgeschalteten und gekauften MSM Medien orientieren. Mein Geheimtipp; Die Weltwoche. Übrigens habe ich IH Nachrichten zur Information über Israel abonniert, stehe zu Israel und bete auch für das Land. Lernen wir von Gideon; Es soll nicht durch Heer oder durch Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr.« Sacharja 4,6

  6. igopub sagt:

    Lieber Herr Steiner
    wann soll bitte fie Massakrierung durch Bandera Truppen erfolgt sein?
    Der Angriff auf fie Ukraine auch und besonders ab dem Februar 2022 von Putin & Co s und sein schon 3 Jahre dauernder Krieg ist keinesfalls zu rechtfertigen!

  7. J. Hofer sagt:

    Gemäss Bibel kommt die Zeit, in der Israel allein dastehen wird. Vielleicht weil die USA Israel fallen lassen werden. Wie auch immer. Die Bibel berichtet davon, dass Gott jemanden umlenken und auf die Berge Israels führen wird.
    Hesekiel 38/39

  8. Roland Kunz sagt:

    @ Fritz Steiner: Sie sprechen mir aus dem Herzen, was die Ukraine, Aserbaidschan und Bergkarabach angeht. Zu ergänzen wäre noch, dass der kleine korrupte Schauspieler die Basis für den Ukraine-Krieg zusammen mit der Obama-Administration, in der Biden der Vize-Präsident war, gelegt hat. Nicht umsonst hat Biden seinen Sohn rückwirkend bis 2014 (Maidan-Umsturz) begnadigt, also prophylaktisch auch für Dinge, die juristisch noch gar nicht anhängig sind, aber möglicherweise noch Zündstoff bieten würden. Ein Amerikaner namens Benjamin Abelow hat zu den Ursachen für den Ukraine-Krieg ein Buch verfasst unter dem Titel «How the West brought war to Ukraine», in dem viel Hintergrundwissen offenbart wird.
    Zudem: Europa hat Trump in seiner ersten Amtszeit nicht ernst genommen, nicht damit gerechnet, dass er ins WH zurück kommt und schlicht die Hausaufgaben nicht gemacht.

  9. Harald Klingelhöfer sagt:

    Mir liegt die Sicherheit Israels 🇮🇱 am Herzen und ich glaube das Trump es auch gut meint mit Israel 🇮🇱. Er ist sicherlich anders wie Biden, aber für meine Begriffe verlässlicher für den jüdischen Staat. Wie es wirklich mit seinem Glauben bestellt ist weiss ich natürlich nicht, aber er will im eigenen Land wieder die christlichen Werte fördern. Er ist schon narzisstisch veranlagt, aber er macht doch keine schlechte Politik. Außerdem wiegt Israel 🇮🇱 für Trump mehr als die Ukraine, ich glaube Israel 🇮🇱 ist ihm wichtiger. Auch macht er, was er versprochen hat, er will Frieden statt Krieg. Aber es kam zum Eklat vor der versammelten Weltpresse im Oval Office in Washington. In der westlichen Welt, damit meine ich Deutschland, Europa und GB, kam es zu einseitigen Schuldzuweisungen gegen Trump wegen der verzerrten Berichterstattung. Die vollkommen einseitige Sicht und die Vorverurteilung Trump’s verzerren die Wirklichkeit, kaschieren das Gespräch, schneiden es so zusammen, dass Trump der Böse ist und Selenskyi der arme bedröppelte ukrainische Präsident. Man muss genau hinschauen und alles zeigen um sich ein Urteil machen zu können. Das tut aber bei uns weder die Mainstream-Medien noch der ÖRR. Trump ist au Frieden aus Selenskyi möchte weiter gegen die Russen Krieg führen. Er darf sich sicher sein das Europa/ nicht alle an seiner Seite stehen. Doch wenn Amerika sich zurück zieht weil man das Angebot ausgeschlagen hat, könnte dies wirklich zu einem schrecklichen Krieg kommen den die Europäer verlieren würden. Besser wäre jetzt den Frieden zu suchen für die Menschen in der Ukraine und dann Verhandlungen aufzunehmen. Lieber der Verlust auf Boden als als weiterer Verlust an Menschenleben.
    Der ukrainische Präsident Selenskyi kam als Bittsteller ins Oval Office nach Washington und hat das gut beginnende Gespräch mit Präsident Trump so zu lenken das Amerika doch weiter im Krieg mitspielen sollte während Trump und Vance ihm schon klargemacht hatten, nicht mehr den Krieg zu fördern sondern einen Deal zu machen für Friedensverhandlungen. Außerdem hat auch ein Herr Selensky keine Ahnung von Diplomatie, Trump hatte ebenfalls kein Interesse diese Sache vor all den Presseleuten zu verhandeln. Ich bin auf jedenfalls für die Aufnahme von Friedensverhandlungen mit Russland.

    Danke und liebe Grüße an das Israel Heute-Team.

  10. Roland Kunz sagt:

    Aus meiner Sicht ist es fast unvorstellbar, dass Trump derjenige ist, der Israel einen Scheinfrieden bringt, bevor er sich als Verderber für Israel entpuppt (Daniel 9:27). Die dazu notwendige Strahlkraft bringt er nach den ersten 40 Tagen im Amt schlicht nicht mehr auf. Er ist eher nicht mal der, der sich sehr einsetzt für Israel, ausser fast unbegrenzter Lieferung von Waffen. Diese anzuwenden und im Umfeld Remedur zu schaffen, ist aber in der Verantwortung von Israel. Man erinnere sich; Biden hat in entscheidenden Momenten Israel keine Waffen geliefert oder gewisse Waffengattungen nicht, beispielweise als Israel die Notwendigkeit gesehen hat für einen Einmarsch in Rafah. Statt Waffen zu liefern, hat Biden lange laviert und wertvolle Zeit verstreichen lassen, in der sich die Hamas sortieren konnte und Israel weiter von der Erreichung der Kriegszeile abgekommen ist.
    Was Trump aber auch immer vorhat, wie schützend er seine Hand auch über Israel halten mag; Israel ist gut beraten, die Hilfe von seinem Hüter Psalm 121) zu erwarten. Und wir Christen sind angehalten, dafür einzustehen.

  11. Markus Moser sagt:

    Es gibt Freunde, da braucht man keine Feinde mehr…
    Ach Israel, du hast nur einen einzigen wahren treuen Freund, und das ist dein G’ott!

  12. Willi Weglehner sagt:

    Yes, he can!

  13. udin sagt:

    Danke, Aviel. Für dieses nüchterne und klare Statement.

    Trump hat zweifellos seine Verdienste, aber er ist auch ein vollkommen irrationaler Politiker, auf den man sich in keiner Weise verlassen kann.

    Die Ukraine darf nicht fallen und für die nächsten Jahrhunderte in russische Sklaverei geraten. Europa muss dafür sorgen, dass sich die russischen Kriegsverbrechen nicht lohnen – oder es wird mittelfristig untergehen.

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