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Hamas schürt die Flammen in Jerusalem zu Beginn des Ramadan

Ein ranghoher Vertreter der Terrororganisation rief zur Eskalation des „Widerstands in all seinen Formen in Jerusalem“ auf.

Palästinenser schwenken Hamas-Flaggen vor der Al-Aqsa-Moschee auf dem Tempelberg in Jerusalem am letzten Freitag des Ramadan, 29. April 2022. Foto: Jamal Awad/Flash90.

Mit dem Beginn des Ramadan bei Sonnenuntergang am Freitag zielt die Hamas darauf ab, eine Welle von Terroranschlägen in Jerusalem auszulösen, einschließlich auf dem Tempelberg.

Am Donnerstag erklärte Harun Nasser al-Din, Leiter des Jerusalemer Büros der Hamas, der sich derzeit im Ausland befindet, dass es eine „umfassende Konfrontation gegen die Übergriffe der Besatzung, einen Aufstand gegen ihre Projekte und keine Kapitulation gegenüber Versuchen der Judaisierung und Vertreibung“ geben müsse.

Ein weiterer ranghoher Hamas-Vertreter forderte eine Eskalation des „Widerstands in all seinen Formen in Jerusalem“ – eine eindeutige Aufstachelung zu Terroranschlägen.

Al-Din bezog sich auch auf den Abriss illegal errichteter Gebäude in Jerusalem und warf Israel vor, „bösartige Pläne zur Vertreibung und Judaisierung“ umzusetzen. Er betonte weiter, dass „alle Pläne und Vorhaben durch die Eskalation des Widerstands in all seinen Formen zunichtegemacht werden“.

Im Laufe der Woche griff die Hamas die Empfehlungen der israelischen Polizei auf, die Zahl der muslimischen Gläubigen auf dem Tempelberg während des Ramadan zu begrenzen. Es wurde ein Limit von 10.000 Personen gleichzeitig vorgeschlagen.

Als Reaktion erklärte die Terrororganisation, dass eine Beschränkung der Anzahl der Gläubigen eine „gefährliche Eskalation und einen Präzedenzfall darstellt, der darauf abzielt, die Religionsfreiheit in der Al-Aqsa-Moschee zu untergraben“.

Die Hamas warnte Israel zudem vor den „Konsequenzen der Umsetzung dieser Empfehlungen“ und erklärte, dass Israel die volle Verantwortung für jede daraus resultierende Eskalation tragen werde.

Gleichzeitig schließt die Hamas eine Verlängerung der ersten Phase des Geiselabkommens und der Waffenruhe im Gazastreifen nicht aus. Falls weitere Phasen umgesetzt werden, würden sie mit der angespannten Zeit des Ramadan zusammenfallen, in der es in der Vergangenheit bereits zu Terroranschlägen gekommen ist.

In der Nacht zum Mittwoch wurden im Rahmen des Abkommens 642 Terroristen freigelassen, darunter Personen, die aus dem Gefängnis entlassen und nach Ostjerusalem geschickt wurden. Dies markiert die letzte Geiselbefreiung der ersten Phase des Waffenstillstandsabkommens, in deren Verlauf 33 Geiseln zurückgeführt wurden, darunter acht Tote.

Hamas-Sprecher Abd al-Latif al-Qanoua erklärte am Donnerstagmorgen gegenüber dem Sender Al-Araby, dass „die Organisation bereit ist, die erste Phase des Geiselabkommens zu verlängern oder die beiden Phasen entsprechend den roten Linien zusammenzuführen“.

Er behauptete zudem, dass die erste Phase des Abkommens abgeschlossen sei und die Terrororganisation alle ihre Verpflichtungen eingehalten habe, trotz Israels „andauernder Verzögerungstaktik“. Die Hamas hat mehrere Bedingungen für die zweite Phase gestellt, darunter ein „dauerhaftes“ Ende des Krieges in Gaza und ein vollständiger Abzug der israelischen Streitkräfte aus dem Gazastreifen.

 

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Patrick Callahan

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4 Kommentare zu “Hamas schürt die Flammen in Jerusalem zu Beginn des Ramadan”

  1. Stephan Wolf sagt:

    Es werden den Terroristen diesen Ramadan keine Anschläge in Israel gelingen, die Sicherheitskräfte werden aufmerksam sein und alle Anzeichen erkennen, richtig beurteilen und entsprechend handeln. Man wird sich gut abstimmen und auch die arabische Bevölkerung wird dabei helfen und kooperieren.

    Man wird auch von Seiten der Araber die potentiellen Attentäter frühzeitig ausmachen und an die israelische Polizei übergeben. Denn die Bevölkerung wäre ja letztendlich wieder der Leidtragende von einer erneuten Verschärfung der Sicherheitslage.

    Nein, man spielt das üble Spiel der Terroristen nicht mehr mit, sondern macht ihnen nach Kräften einen Strich durch die Rechnung. Denn auch die selbsternannten Palästinenser sind des ewigen Konfliktes überdrüssig und müde, sie glauben die Propaganda und die leeren Versprechen der irregeleiteten Aufwiegler nicht mehr, denn sie bringen immer nur Leid und Elend und viele andere Schwierigkeiten. Dieser Irrweg wird verlassen und alle Aufwiegler und Scharfmacher gemieden und weggeschickt, man meidet sie und hört ihnen nicht mehr zu.

  2. Roland Kunz sagt:

    @ Stephan Wolf: das tönt schon fast paradiesisch. Oder haben Sie vielleicht am Schluss vergessen „Ironie aus“ zu schreiben?

  3. Kurt Schneiter sagt:

    Hr. Wolf, da sind Sie sicher der Einzige, der so träumt.

    Der Satan kann nicht träumen nur handeln. Es heisst ja „schläft noch schlummert nicht“.
    Wäreaber toll, ihr Traum wäre wahr.

  4. ingoheym sagt:

    Werft die Palis aus Jerusalem raus !!!!! Die haben noch immer nicht begriffen, daß es 3 Min. vor 12 ist !!!!

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