Seit dem 27. September sind nun fast fünf Monate vergangen. An diesem Tag warf Israel 80 bunkerbrechende Bomben auf das Hauptquartier der Hisbollah im Westen Beiruts ab und tötete den Generalsekretär der Terrororganisation, Hassan Nasrallah, sowie weitere hochrangige Funktionäre. Die Beerdigung von Nasrallah und seinem kurzzeitigen Nachfolger Hashem Safieddine in dieser Woche zeigt, dass sich die Hisbollah noch nicht von dem schweren Schlag erholt hat, den sie durch den Tod des Mannes erlitten hat, der über zwei Jahrzehnte lang der inoffizielle Anführer des Libanon war.
Streitigkeiten über die Teilnahme und regionale Vertretung
Es gab erhebliche Meinungsverschiedenheiten zwischen Anhängern und Gegnern der Hisbollah über die Zahl der Teilnehmer. Während die Anhänger von über einer Million Teilnehmern sprachen, behaupteten andere, die Zahl habe kaum 800.000 erreicht. Dennoch war die Zahl der Teilnehmer beträchtlich, die meisten von ihnen Schiiten. Es gab keine ausländische Präsenz, mit Ausnahme schiitischer Delegationen aus dem Irak, dem Iran und dem Jemen. Die Beerdigung machte eine gespaltene arabische Welt deutlich,...
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Es wird im Libanon keinen Bürgerkrieg mehr geben, man findet Wege, die Hisbollah endgültig zu eliminieren, ohne dass diese Leute weiteren Schaden im Land anrichten können. Sie haben ihr Maß bereits überschritten und die Antwort darauf auch erhalten.
Das Problem dabei dürfte aktuell noch sein, dass sie aus dem Iran immer noch angehalten werden, weiter zu machen. Denn auch der Iran befindet sich in Agonie, man will dort noch nicht aufgeben und klammert sich an jeden Strohhalm. Wenn aber das iranische Regime bald auch beseitigt ist, wird auch die Hisbollah aufgeben müssen. Man muss also das Problem an der Wurzel angehen, dann verfaulen alle anderen Äste von allein und fallen ab.