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Smotrich: „Wir sind nur einen Schritt vom 7. Oktober in Judäa und Samaria entfernt“

„Wir haben die Möglichkeit, das zu tun, was wir in der Nacht vom 6. auf den 7. Oktober in Gaza versäumt haben“, mahnte der israelische Finanzminister.

Judäa und Samaria
Israelische Sicherheitskräfte am Ort einer Schussattacke in der Nähe von Tarqumiyah in Judäa am 1. September 2024. Foto von Wisam Hashlamoun/Flash90.

Der israelische Finanzminister Bezalel Smotrich hat am Sonntag Ministerpräsident Benjamin Netanjahu aufgefordert, eine breit angelegte Anti-Terror-Kampagne in ganz Judäa und Samaria anzuordnen, nur wenige Stunden nachdem drei Polizisten in der Nähe von Hebron von palästinensischen Terroristen erschossen wurden.

„Ich möchte mich an den Ministerpräsidenten, meine Kollegen im Kabinett und den Verteidigungsminister wenden. Wir sind nur einen Schritt vom 7. Oktober in Judäa und Samaria entfernt“, sagte Smotrich in einem Video, das an dem Ort in der Nähe von Hebron aufgenommen wurde, an dem am Sonntagmorgen die Polizisten Arik Ben Eliyahu, Hadas Branch und  Roni Shakuri ermordet wurden.

„Wir haben die Möglichkeit, das zu tun, was wir in der Nacht vom 6. auf den 7. Oktober in Gaza nicht geschafft haben“, sagte er. „Wir müssen die Grenzen wiederherstellen, uns von dem fehlgeschlagenen [Sicherheits-]Konzept befreien und dem Terrorismus einen harten Schlag versetzen.“

„Der Gazastreifen, der Libanon und Judäa und Samaria sind Teil desselben iranischen Würgerings, der den Staat Israel zerstören will“, erklärte Smotrich. „Wir beweisen in Gaza, dass es eine militärische Lösung für den Terror gibt. Das müssen wir hier in Judäa und Samaria und im Libanon gegen die Hisbollah beweisen.“

„Ein Volk, eine Front, ein Krieg, und mit Gottes Hilfe eine starke, entschlossene und siegreiche Faust“, schloss der rechte Minister.


Die drei Polizeibeamten wurden am Sonntagmorgen in der Nähe von Tarqumiya, etwa 7,5 Kilometer nordwestlich von Hebron, bei einem Überfall aus dem Auto heraus getötet.

Soldaten der israelischen Streitkräfte leiteten eine Fahndung nach den Terroristen ein, die aus einem Fahrzeug heraus das Feuer auf das Polizeifahrzeug auf der Route 35 eröffneten und dann zu Fuß flüchteten. Die Straßen in dem Gebiet wurden für den Verkehr gesperrt, und die israelischen Sicherheitskräfte bereiteten einen Einsatz in dem nahe gelegenen arabischen Dorf Idna vor.

Am Freitag verletzten palästinensische Autobombenleger bei zwei getrennten Anschlägen in der Region Gush Etzion in Judäa drei Israelis. Die israelischen Streitkräfte gehen davon aus, dass die beiden Terroristen, die beide aus Hebron stammen, ihre Anschläge koordiniert haben.

Am Wochenende wurden bei Zusammenstößen mit Hamas-Terroristen in Dschenin im Norden Samarias ein israelischer Soldat getötet und drei weitere verwundet.

In der ersten Jahreshälfte 2024 wurden in Judäa und Samaria durchschnittlich mehr als 500 arabische Terroranschläge pro Monat verübt, so die am 1. August veröffentlichten Zahlen von Retter ohne Grenzen (Hatzalah Judäa und Samaria).

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres verzeichneten die Rettungskräfte 3.272 Terrorakte in der Region, darunter 1.868 Angriffe mit Steinwürfen, 456 Angriffe mit Molotowcocktails, 299 Sprengstoffanschläge und 109 Schusswaffenanschläge.

Seit Anfang des Jahres haben Terroristen in den Regionen Judäa und Samaria 14 Menschen getötet und mehr als 155 weitere verletzt, so die Gruppe.

 

(JNS)

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Patrick Callahan

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Ein Kommentar zu “Smotrich: „Wir sind nur einen Schritt vom 7. Oktober in Judäa und Samaria entfernt“”

  1. brigit.baumann sagt:

    Genau, Smotrich sieht das doch glasklar. Lange vor dem 7.Okt. habe ich angefangen, Judea Shomron zu unterstützen mit allen mir möglichen Mitteln. Für die “Siedler” ist mir keine Meile zu weit!

    Leider stelle ich aktuell eine dämonisierunig der Pioniere von Josh (“Siedler”) fest und zwar nicht nur in säkularen Medien – das finde ich sehr traurig!! Wer sonst, sollte mit aller Kraft das biblische Kernland mit der Bergjugend (Hilltop Youth) stärken, ermutigen und fördern!?

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