Ein israelischer Polizist wurde am Dienstag bei einer Terrorattacke in der Sultan-Suleiman-Straße vor dem Herodestor in der Altstadt von Jerusalem leicht verletzt.
Notfallsanitäter von Magen David Adom behandelten den etwa 30 Jahre alten Verletzten, bevor sie ihn bei vollem Bewusstsein und in stabilem Zustand in das Shaare Zedek Medical Center der Stadt brachten.
Sicherheitskräfte erschossen den Terroristen, der später als türkischer Staatsbürger identifiziert wurde.

Hassan Saklana, 34, ein Imam aus Urfa im Südosten der Türkei, früher bekannt als Edessa, reiste am Montag über Jordanien nach Israel ein, berichteten türkische Medien. Urfa, eine Stadt nahe der syrischen Grenze, ist als Brutstätte des islamischen Radikalismus bekannt.
Israelische Sicherheitskräfte durchsuchten das Zimmer des Terroristen im New Capitol Hotel, das nur fünf Gehminuten vom Anschlagsort entfernt liegt.
Aufnahmen einer Messerattacke in der Sultan-Suleiman-Straße in Jerusalem am 30. April 2024. Foto: Israelische Polizei.
Ebenfalls am Dienstagnachmittag vereitelten Beamte der israelischen Grenzpolizei eine mutmaßliche Autoattacke an der Barta’a-Kreuzung im Norden Israels in der Nähe des Sicherheitszauns in Samaria.
Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt. Dem Bericht zufolge kontrollierten die Beamten ein Fahrzeug, als sich ein anderes Auto näherte und versuchte, sie zu rammen. Sie eröffneten das Feuer und trafen die Windschutzscheibe.
Während das Auto später gefunden wurde, flüchtete der Verdächtige in Richtung Nordwesten Samarias. Die Fahndung dauert an.
Am Freitag wurde eine 18-jährige Frau bei einer terroristischen Messerattacke in Ramla in Zentralisrael schwer verletzt.
Sanitäter der MDA behandelten das Opfer, bevor es in das Shamir Medical Center (ehemals Assaf Harofeh Hospital) in Be’er Ya’akov gebracht wurde.
Ein bewaffneter Zivilist schoss auf den Terroristen und tötete ihn.
Am 22. April wurden in Jerusalem drei Israelis bei einem Anschlag mit einem Auto im Stadtteil Romema verletzt.
Die Polizei veröffentlichte Überwachungsaufnahmen, die zeigen, wie ein Auto in eine Gruppe orthodoxer Männer auf einem Bürgersteig rast und sie durch die Luft schleudert.
Ein Terrorist verließ daraufhin das Fahrzeug und versuchte, mit einer improvisierten Maschinenpistole vom Typ „Carlo“ das Feuer auf die Opfer zu eröffnen.
Nach Angaben der Polizei klemmte die Waffe und die beiden Terroristen warfen sie weg und flüchteten zu Fuß.
Nach einer Fahndung wurden die Angreifer in einem nahe gelegenen Möbelgeschäft festgenommen.
(JNS)




